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	<title>Kommentare zu: Vorstellung und Diskussion der Studie im Literaturhaus</title>
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		<title>Von: FRank</title>
		<link>http://www.rostock-heute.de/vorstellung-studie-literaturhaus/2888/comment-page-1#comment-491</link>
		<dc:creator>FRank</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 20:46:38 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Olaf,
ja das Thema ist komplex. Danke für Deine Gedanken auf meinen Eintrrag. Es gibt mir einfach zu viele Beispiele für Einrichtungen, die wollen Bestandschutz ohne sich weiter zu entwickeln, ohne sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Egal ob Literaturhäuser, Theater, Museen, Vereine...
Dieses funktiniert nicht, schon gar nicht bei der Bevölkerungsentwicklung, der Entwicklung des Bruttosozialproduktes in MV in den nächsten Jahren ...

Für mich ist die Kunsthalle Rostock ein gutes Beispiel. Veränderungen durch private Initiative kann besser sein als Verwaltung durch Politiker, städtische Angestellte...

So hat jeder meine Hochachtung, der etwas unternimmt, neue Weg sucht und ich mag keine Menschen, die nur auf Missstände hinweisen und mehr Geld fordern. Missstände zu erkennen ist der erst Schritt, warum folgt kein zweiter, keine Initiative, keine Vorschläge, keine Umsetzung ... ohne weitere öffentliche Mittel.

Beste Grüße - FRank</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Olaf,<br />
ja das Thema ist komplex. Danke für Deine Gedanken auf meinen Eintrrag. Es gibt mir einfach zu viele Beispiele für Einrichtungen, die wollen Bestandschutz ohne sich weiter zu entwickeln, ohne sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Egal ob Literaturhäuser, Theater, Museen, Vereine&#8230;<br />
Dieses funktiniert nicht, schon gar nicht bei der Bevölkerungsentwicklung, der Entwicklung des Bruttosozialproduktes in MV in den nächsten Jahren &#8230;</p>
<p>Für mich ist die Kunsthalle Rostock ein gutes Beispiel. Veränderungen durch private Initiative kann besser sein als Verwaltung durch Politiker, städtische Angestellte&#8230;</p>
<p>So hat jeder meine Hochachtung, der etwas unternimmt, neue Weg sucht und ich mag keine Menschen, die nur auf Missstände hinweisen und mehr Geld fordern. Missstände zu erkennen ist der erst Schritt, warum folgt kein zweiter, keine Initiative, keine Vorschläge, keine Umsetzung &#8230; ohne weitere öffentliche Mittel.</p>
<p>Beste Grüße &#8211; FRank</p>
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		<title>Von: Olaf</title>
		<link>http://www.rostock-heute.de/vorstellung-studie-literaturhaus/2888/comment-page-1#comment-490</link>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 19:54:37 +0000</pubDate>
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		<description>Nun ja, mit ausreichend Wasser bekommt man doch aber auch die zartesten Pflänzchen groß und stark, oder Frank?

Ich stecke da leider viel zu wenig in der Materie, um mir ein Urteil erlauben zu wollen, insbesondere was die (Unter)Finanzierung betrifft, weiß aber, dass mangelnde Finanzen und vor allem die Ungewissheit, ob und welche Mittel überhaupt kommen, etlichen Vereinen ganz schön zu schaffen machen.

Beim Literaturhaus freue ich mich einfach über die schönen Veranstaltungen – auch wenn mir derzeit leider meist die Zeit fehlt. Immerhin kann ich hier ja hinterher lesen, was ich verpasst habe ;)

Massenwirksam ist natürlich wieder ein dehnbarer Begriff und ob manchmal nicht eine „kleine Masse“ erstrebenswerter sein mag, sei auch dahingestellt. Aber wenn Du von Wettbewerben sprichst, so gab es erst kürzlich die Siegerehrung im Prosawettbewerb und zufällig diesen Freitag auch noch die Vorstellung der Preisträger des landesweiten philosophischen Literaturwettbewerbs.

Was die etwas kleineren Leseratten betrifft, ist – wenn mich meine Erinnerung jetzt nicht täuscht – der am Montag ebenfalls anwesende Manfred Keiper sehr aktiv – mit Leserkoffern und Vorlesewettbewerben.

Blogs? Klar! Immer! Da triffst Du ganz meinen Nerv. Wobei selbst da die Literaturhäuser mit dem Stadtschreiber-Projekt einen sehr interessanten Ansatz gezeigt haben. Mehr? Klar. Breiter? Klar! Öffentlichkeitswirksamer? Klar! Ob es die Mittel hergeben? Keine Ahnung.

Was die Leuchtturmprojekte betrifft, bin ich immer sehr geteilter Meinung. Es gibt durchaus gute, die als Multiplikator wirken und ganz viel nach sich ziehen. Ebenso wird aber leider auch zu oft Geld verbrannt und das dann halt im großen Maßstab.
Klar, das Beispiel hinkt (wie alle Beispiele), aber ich erinner mich noch daran, wie viele Touristen aus aller Welt der G8-Gipfel doch anlocken sollte. Nun, Heiligendamm wurde im Anschluss an das Treffen wohl nicht gerade überrannt und ob sich je ein Ami zur Grillstätte von Merkel und Bush nach Trinwillershagen verirrt haben mag? Ähnlich skeptisch sehe ich da geförderte Filmprojekte von Polanski &amp; Co. 

Ich fürchte, über Kulturförderung könnte man unendlich viel schreiben und diskutieren – ein sehr komplexes Thema.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ja, mit ausreichend Wasser bekommt man doch aber auch die zartesten Pflänzchen groß und stark, oder Frank?</p>
<p>Ich stecke da leider viel zu wenig in der Materie, um mir ein Urteil erlauben zu wollen, insbesondere was die (Unter)Finanzierung betrifft, weiß aber, dass mangelnde Finanzen und vor allem die Ungewissheit, ob und welche Mittel überhaupt kommen, etlichen Vereinen ganz schön zu schaffen machen.</p>
<p>Beim Literaturhaus freue ich mich einfach über die schönen Veranstaltungen – auch wenn mir derzeit leider meist die Zeit fehlt. Immerhin kann ich hier ja hinterher lesen, was ich verpasst habe ;)</p>
<p>Massenwirksam ist natürlich wieder ein dehnbarer Begriff und ob manchmal nicht eine „kleine Masse“ erstrebenswerter sein mag, sei auch dahingestellt. Aber wenn Du von Wettbewerben sprichst, so gab es erst kürzlich die Siegerehrung im Prosawettbewerb und zufällig diesen Freitag auch noch die Vorstellung der Preisträger des landesweiten philosophischen Literaturwettbewerbs.</p>
<p>Was die etwas kleineren Leseratten betrifft, ist – wenn mich meine Erinnerung jetzt nicht täuscht – der am Montag ebenfalls anwesende Manfred Keiper sehr aktiv – mit Leserkoffern und Vorlesewettbewerben.</p>
<p>Blogs? Klar! Immer! Da triffst Du ganz meinen Nerv. Wobei selbst da die Literaturhäuser mit dem Stadtschreiber-Projekt einen sehr interessanten Ansatz gezeigt haben. Mehr? Klar. Breiter? Klar! Öffentlichkeitswirksamer? Klar! Ob es die Mittel hergeben? Keine Ahnung.</p>
<p>Was die Leuchtturmprojekte betrifft, bin ich immer sehr geteilter Meinung. Es gibt durchaus gute, die als Multiplikator wirken und ganz viel nach sich ziehen. Ebenso wird aber leider auch zu oft Geld verbrannt und das dann halt im großen Maßstab.<br />
Klar, das Beispiel hinkt (wie alle Beispiele), aber ich erinner mich noch daran, wie viele Touristen aus aller Welt der G8-Gipfel doch anlocken sollte. Nun, Heiligendamm wurde im Anschluss an das Treffen wohl nicht gerade überrannt und ob sich je ein Ami zur Grillstätte von Merkel und Bush nach Trinwillershagen verirrt haben mag? Ähnlich skeptisch sehe ich da geförderte Filmprojekte von Polanski &amp; Co. </p>
<p>Ich fürchte, über Kulturförderung könnte man unendlich viel schreiben und diskutieren – ein sehr komplexes Thema.</p>
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		<title>Von: FRank</title>
		<link>http://www.rostock-heute.de/vorstellung-studie-literaturhaus/2888/comment-page-1#comment-489</link>
		<dc:creator>FRank</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 20:45:22 +0000</pubDate>
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		<description>Dieser Artikel reizt mich zu zwei / drei Bemerkungen...

Faire Verteilung
- Eine faire Verteilung der Mittel mit der Gießkanne führt im heißen Sommer dazu, dass die meisten zarten Pflänzchen ganz basisdemokratisch verdursten. 
- Gleichzeitig muss aufgepasst werden, dass nicht versucht wird jedes Angebot an jedem Stand zu fördern, wenn klar ist, dass die Bevölkerungsentwicklung sich mit und ohne Förderung gegen den Standort entscheidet und entschieden hat. Dann ist es wichtiger zu versuchen, die Menschen zur Kultur oder die Kultur zu den Menschen zu bringen und sei es endlich mit DSL u.a.
- Es gibt etliche Studien und Arbeiten, die sich massiv für die Förderung von Leuchtturmprojekten aussprechen und zwar zu Ungunsten einer fairen Verteilung. Lieber Qualität als Masse ;-)

Lesen und Schreiben ist wichtig!!!
Ich kenne aber kein „massenwirksames“ Projekt eines Literaturhauses für Kinder oder Jugendliche. Da kenne ich eher Rundfunkprojekte, die Kinder und Jugendliche auffordern Märchen und Geschichten einzusenden. Dieses ganze mit Beteiligung von Schulen und Schlafsackparties und im Rundfunk sowie vor Ort werden die besten eingesandten Projekte vorgelesen. Warum nicht wie die OZ,  die für Kinder das Projekt Zeitung gemeinsam mit anderen Unternehmen erlebbar machen. 
Aber vielleicht liegt dieses auch an meiner Wahrnehmung der Literaturhäuser. 

Wenn die Kinder und Jugendlichen mehr auf Chat &amp; Co. stehen, warum nicht einen Blog als Projekt gemeinsam mit einem Literaturhaus als Projekt den Schulen anbieten.

Hier vermisse ich bei den Literaturhäusern Angebote, Ideen…. Literatur ist mehr als ein 500seitiger Roman.  Vielleicht muss bei manchen Literaturhaus auch mal die Trägerschaft wechseln, wie bei der Kunsthalle Rostock.

Beste Grüße - FRank</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel reizt mich zu zwei / drei Bemerkungen&#8230;</p>
<p>Faire Verteilung<br />
- Eine faire Verteilung der Mittel mit der Gießkanne führt im heißen Sommer dazu, dass die meisten zarten Pflänzchen ganz basisdemokratisch verdursten.<br />
- Gleichzeitig muss aufgepasst werden, dass nicht versucht wird jedes Angebot an jedem Stand zu fördern, wenn klar ist, dass die Bevölkerungsentwicklung sich mit und ohne Förderung gegen den Standort entscheidet und entschieden hat. Dann ist es wichtiger zu versuchen, die Menschen zur Kultur oder die Kultur zu den Menschen zu bringen und sei es endlich mit DSL u.a.<br />
- Es gibt etliche Studien und Arbeiten, die sich massiv für die Förderung von Leuchtturmprojekten aussprechen und zwar zu Ungunsten einer fairen Verteilung. Lieber Qualität als Masse ;-)</p>
<p>Lesen und Schreiben ist wichtig!!!<br />
Ich kenne aber kein „massenwirksames“ Projekt eines Literaturhauses für Kinder oder Jugendliche. Da kenne ich eher Rundfunkprojekte, die Kinder und Jugendliche auffordern Märchen und Geschichten einzusenden. Dieses ganze mit Beteiligung von Schulen und Schlafsackparties und im Rundfunk sowie vor Ort werden die besten eingesandten Projekte vorgelesen. Warum nicht wie die OZ,  die für Kinder das Projekt Zeitung gemeinsam mit anderen Unternehmen erlebbar machen.<br />
Aber vielleicht liegt dieses auch an meiner Wahrnehmung der Literaturhäuser. </p>
<p>Wenn die Kinder und Jugendlichen mehr auf Chat &amp; Co. stehen, warum nicht einen Blog als Projekt gemeinsam mit einem Literaturhaus als Projekt den Schulen anbieten.</p>
<p>Hier vermisse ich bei den Literaturhäusern Angebote, Ideen…. Literatur ist mehr als ein 500seitiger Roman.  Vielleicht muss bei manchen Literaturhaus auch mal die Trägerschaft wechseln, wie bei der Kunsthalle Rostock.</p>
<p>Beste Grüße &#8211; FRank</p>
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