Amstgericht hebt Haftbefehl gegen Exhibitionisten auf

Haftbefehl wegen verminderter Schuldfähigkeit aufgehoben – Amtsgericht ordnet einstweilige Unterbringung des Beschuldigten an

2. Oktober 2012
Exhibitionist festgenommen
Exhibitionist festgenommen

Bereits am 19.09.2012 konnte die Polizei einen 50-jährigen Mann festnehmen, dem vorgeworfen wird am 28.08.2012 gegen 14:45 Uhr im Gebüsch vor der Grundschule „Am Taklerring“ in Rostock sexuelle Handlungen an sich vorgenommen zu haben. Dabei beobachteten ihn Kinder.
Durch Ermittlungen und Recherchen der Kriminalpolizei hat sich der dringende Tatverdacht gegen den bereits einschlägig vorbestraften Mann erhärtet, so dass das Amtsgericht Rostock auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock am 19.09.2012 zunächst einen Haftbefehl erließ. Da jedoch mittlerweile Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Beschuldigte bei der Begehung der Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit bzw. der verminderten Schuldfähigkeit handelte, hob das Amtsgericht Rostock den bestehenden Haftbefehl mit Beschluss vom 28.09.2012 auf und ordnete die einstweilige Unterbringung des Beschuldigten an.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock

Schlagwörter: Exhibitionist (37)Groß Klein (166)Polizei (3489)

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1 Kommentar

  • Menschenrechtlerin sagt:

    Hier wird ein Mann der sich wohl ungehörig verhalten hat! Im Gebüsch von Kindern bei einer angeblichen Manipulation des Gliedes gesehen wurde, für schwachsinnig erklärt! Das Ziel der Strafbehörden kann von mir nicht nachvollzogen werden. Eine stationäre Einlieferung in einer Klinik (zwangsweise) löst das Problem mit dem Mann aber nicht, denn ob er überhaupt richtig behandelt wird, ist stark anzuzweifeln!
    Es gab schon ähnliche Fälle wo nach 11 Jahren Zwangspsychiatrie der Mann so kaputt Therapiert wurde, dass dieser bei einem Urlaub von der Haft tatsächlich wieder Kinder ins Visier genommen hat!
    Zu berücksichtigen bei der ganzen Problematik sind folgende Dinge!
    1. es ist davon mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auszugehen, dass Kinder die einen Mann im Gebüsch sehen wegen seiner Handlung keinen Schaden erhalten, dies hat das BKA so schon bestätigt!
    2. Wegen der Hysterie der Erwachsenen mit diesem Thema, können eventuell sekundäre Schäden bei dem Kind ausgelöst werden. Das heißt erst die Verfolgung von solchen Männern führt zu Schäden bei den “ deklarierten Opfer“
    3. Da das BKA durch die Kriminalstatistik eindeutig bewiesen hat, dass 90% aller Kindesmissbräuche durch die eigene Familie passieren und da geht es um Vergewaltigung, statt um onanieren in Kindesnähe. Es wird sexualpädagogisch als bedenklich angesehen vor dem Fremden Gliedvorzeiger zu warnen und hysterisch zu reagieren, denn so wird unbewusst ein Sicherheitsgefühl in der eigenen Familie erzeugt, wo die tatsächlichen Verbrechen an Kindern verübt werden. Die Hemmschwelle den Fremden anzuzeigen ist so gut wie gar nicht vorhanden.
    4. Es gibt überhaupt keine wissenschaftlich fundierten Therapien so ein Mann zu helfen, somit ist die Zwangstherapie schon jetzt zum scheitern verurteilt und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eher den Mann erheblich Schaden welches nicht selten im Suizid oder in der Mutation zum echten Kinder-Monster endet!
    5. Die meisten Männer dieser Kategorie Pädophil wurden als Kind selbst Opfer von Kinderschändern, wobei deren Schädigung nichts mit Gliedvorzeigen zu tun hatte sondern Vergewaltigungen beinhaltet!
    Bezeichnet ist die Tatsache, dass Kinder die geschlagen wurden, später sehr oft ihre eigenen Kinder ebenfalls schlagen. Da vermutlich die Störung in der Kindheit eine wesentliche Ursache für pädophiles spätere Verhalten ist, führt der Kindesmissbrauch in der eigenen Familie dazu gestörte Menschen zu schaffen, die später wie hier im Fall Unverständnis auslösen und diese dann noch zusätzlich wegen der Unfähigkeit der Behörden, weiter zusätzlich geschädigt werden!
    6. Es müssen stellen geschaffen werden, wo Pädophil veranlagte Männer, die das selbst erkennen inkognito, wie es in Berlin versucht wird, anlaufen können, um sich freiwillig therapieren zu lassen, um so ihr Verhalten für die Umwelt und für sich selbst sozial verträglich gestalten zu können. Davon ist dieses Land aber weit entfernt, dass kann als schon peinlich bezeichnet werden

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