Architekten zeigen Ideen für Wohnhäuser am Rosengarten

Ausstellung „Genossenschaftliches Wohnen Am Rosengarten“ in der Rathaushalle Rostock

23. Oktober 2018, von
Visualisierung des Hamburger Architekturbüros A-Quadrat
Visualisierung des Hamburger Architekturbüros A-Quadrat

Wie es auf der jetzigen Brachfläche am Rosengarten bald aussehen könnte, zeigt noch bis zum 30. Oktober die Ausstellung „Genossenschaftliches Wohnen Am Rosengarten“ in der Rathaushalle. Bereits im nächsten Jahr soll hier zwischen dem Gartendenkmal, der August-Bebel-Straße und der Steintorkreuzung mit den Bauarbeiten begonnen. Ende 2022 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein, kündigt Roland Blank von der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen Rostock an. Gemeinsam mit der Wohnungsgenossenschaft Marienehe will sie etwa 11.000qm Fläche mit Wohnhäusern entwickeln. 155 Zwei- bis Vierraumwohnungen sollen entstehen.

Oberbürgermeister Roland Methling erinnert: „Seit drei Jahren versuchen wir hier mit der Einbeziehung der Wohnungsgenossenschaften einen neuen Weg für Rostock zu gehen.“ 2004 wurden diese Flächen zum ersten Mal angeboten, damals mit dem Ziel hier Gewerbe anzusiedeln. Es blieb erfolglos.

René Schneiders erläutert seinen Entwurf zur genossenschaftlichen Wohnungsbebauung am Rosengarten
René Schneiders erläutert seinen Entwurf zur genossenschaftlichen Wohnungsbebauung am Rosengarten

In Zusammenarbeit mit der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (RGS) wurde nun in diesem Jahr ein Hochbauwettbewerb für die Fläche durchgeführt. Sechs Entwürfe wurden eingereicht, die im Rathaus zu sehen sind. Die drei besten wurden am Montag prämiert. Zwei Rostocker Büros, Tilo Ries und Inros Lackner, wurden mit Platz 3 und 2 gewürdigt. Am überzeugendsten fand die Jury jedoch die Arbeit des Hamburger Büros A-Quadrat.

Es hat vier Häuser entworfen, die durch zwei Seiten definiert sind. Zur Straßenseite hin zeigt sich das Gebäude urban und – wegen der Schallbelastung – auch geschlossener. Die andere Seite, Richtung Rosengarten hin, ist offener und landschaftsplanerischer geprägt, erläutert René Schneiders die Grundidee des Entwurfs. Um die gewünschte Anzahl der Wohnungen zu liefern, müsse höher als die direkte Umgebung gebaut werden. „Mit einem Wechselspiel der Fenster in der Fassade soll die Geschossigkeit jedoch wieder heruntermodelliert werden.“

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1 Kommentar

  • dr.listemann sagt:

    Wenn ich die hier veröffentlichen Projekte sehe, fällt mir nur ein: „Haben die den überhaupt kein Gefühl mehr dafür, was wohin passt oder nicht“ ? Denkt man sich die „aufgelockerten“ Fassaden weg, ist man bald wieder beim DDR-Plattenbau, und von diesen „moderneren“ Gestaltungsvarianten haben wir in Rostock bereits genug, beispielsweise auf dem ehemaligen Warnemünder Güterbahnhof vor den Toren der (ehemaligen) Warnowwerft. Der Baustil sollte m.E. doch wohl eher der alten Architektur der Rostocker Innenstadt entsprechen …

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