Olivfarbene Baumskinke im Zoo Rostock

Als einziger Tierpark in Deutschland beherbergt der Rostocker Zoo zwei Olivfarbene Baumskinke – die in Südostasien beheimateten Reptilien sind im Darwineum zu sehen

13. Juli 2018
Einer der beiden Skinke im Terrarium in der Tropenhalle. Die Tiere können in Deutschland aktuell nur in Rostock beobachtet werden. (Foto: Joachim Kloock/Zoo Rostock)
Einer der beiden Skinke im Terrarium in der Tropenhalle. Die Tiere können in Deutschland aktuell nur in Rostock beobachtet werden. (Foto: Joachim Kloock/Zoo Rostock)

Als einziger Tierpark in Deutschland beherbergt der Rostocker Zoo zwei Olivfarbene Baumskinke. „Wir haben ein männliches und ein weibliches Tier von einem privaten Züchter erhalten. In Zoos sind die Tiere generell sehr selten“, sagte Kuratorin Antje Zimmermann. Zu sehen sind die beiden Skinke im Terrarium in der Tropenhalle gegenüber vom Gorillapärchen Bebe und Gorgo.

Der Olivfarbene Baumskink, ein Reptil aus der Gattung der Schuppenkriechtiere, ist in Südostasien beheimatet. Er ist von Myanmar, Thailand, Vietnam, Laos über Malaysia und Singapur bis auf den Inseln Borneo, Java, Sumatra, den indonesischen Inseln, den Andamanen und Nikobaren verbreitet. Er lebt fast ausschließlich in Bäumen, die er nur selten verlässt. In seinen Ursprungsgebieten ist er weit verbreitet und gilt deshalb als nicht gefährdet.

Erstmals wurde die Art 1839 vom britischen Zoologen John Edward Gray auf der malaysischen Insel Penang entdeckt und beschrieben. Seinen Namen verdankt der bis zu 30 cm lange Baumskink den grünen Rückenschuppen, die ins Olivgrüne übergehen. Der Bauch dagegen leuchtet hellgrün. Die kleinen Schuppen liegen so eng an, dass es fast so aussieht, als würde er glänzen.

Im Darwineum stehen auf dem Speiseplan der tropischen Bewohner vor allem Insekten wie Grillen, Heimchen und Heuschrecken. Äußerst beliebt ist „Beetle Jelly“, ein eiweißhaltiges Früchtegelee, das eigentlich als Futter für Käfer gedacht ist. Die kleinen Eiweißbomben werden aber auch von den Baumskinken als leckeres „Nahrungsergänzungsmittel“ gern vernascht, ebenso wie aufgeschnittene reife Bananen.

Quelle: Zoo Rostock, Foto: Joachim Kloock

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