Beatsteaks rocken auf ihrer „Wintertour 2011“ die Stadthalle

Live-Konzert der Berliner Punkrockband Beatsteaks am 15. November 2011 in der Rostocker Stadthalle

Die Beatsteaks rocken 2011 die Stadthalle Rostock
Die Beatsteaks rocken 2011 die Stadthalle Rostock

Einige Winter sind ins Land gezogen, seit die Berliner Beatsteaks im März 2007 ihren Limbo Messiah in die Welt schickten. Gut Ding will eben Weile haben – und dass dieses Ding, sprich: Beatsteaks -Album Nummer 6 mit Namen Boombox, nicht einfach nur gut sondern sogar megagut ist, davon können sich die Besucher der Stadthalle in Rostock am 15. November bei der Beatsteaks Wintertour 2011 überzeugen.

„Für uns fühlt sich Boombox wie ein Neustart an“, beschreibt Sänger Arnim Teutoburg-Weiß die Beatsteaks-Befindlichkeit AD 2011 – ein Pionierspirit, der sich schon im Entstehungsprozess des Albums widerspiegelte. Als nämlich nach diversen Studioaufenthalten der Sound immer noch nicht an den Charme der im Proberaum aufgenommenen Demos heranreichte, gingen die fünf Musiker einen Schritt zurück und machten auf diese Weise gleich zwei vorwärts: Sie bestückten ihren Proberaum mit jeder Menge Aufnahmetechnik und spielten das komplette Album (bis auf Access Adrenalin, der im Berliner Chez Cherie Studio aufgenommen wurde) an dem Ort ein, wo sie sich als Musiker am wohlsten fühlen: in der bandeigenen Boombox.

Doch nicht nur bei der Aufnahme unter den Fittichen von Moses Schneider betraten die Beatsteaks Neuland, auch beim Mixing wagten sie den oft beschworenen Schritt aus der Komfortzone: Erstmals ließen sie die Tracks außerhalb Deutschlands abmischen – vom renommierten Musikproduzenten Lick Launay, der bereits namhafte Künstler wie die Talking Heads, Nick Cave, die Yeah Yeah Yeahs oder Arcade Fire in seiner Vita stehen hat und Beatsteaks-technisch nicht „befangen“ war. Nicht zuletzt wegen dieses unvoreingenommenen Feinschliffs im Seedy Underbelly Studio im fernen Los Angeles und des finalen Masterings von Stephen Marcussen ist Boombox nun jene internationale Grandeur zueigen, die man in dieser Form selten bis nie von einer deutschen Band gehört hat.

Als ersten Vorgeschmack auf Boombox schickten die Beatsteaks dann Anfang Dezember die Lead-Single Milk & Honey auf die Reise, deren Noten sie zuvor auf ihrer Website feil geboten und via Anzeigen und Plakatierung verbreitet hatten – mit der freundlichen Bitte um „Blindinterpretation“ von Seiten der musikalischen Fangemeinde. Eine nie da gewesene Aktion mit überwältigender Resonanz: Ohne die Originalversion gehört zu haben, lieferten passionierte Fans für die Noten-Aktion „Wer hören will, muss spielen“ über 200 erstklassige Cover-Versionen ab – die zwei Gewinnertitel finden sich auf der am 14. Januar erscheinenden Maxi-CD von Milk & Honey.

Beatsteaks, Stadthalle Rostock, 15. November 2011

Quelle: KKT GmbH, Foto: Jens Oellermann

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