DRK Wasserwacht startet am Strand von Warnemünde in die Saison

Der Sommer kann kommen: Ab Samstag besetzt die DRK Wasserwacht Rostock die Haupttürme in Warnemünde und Markgrafenheide – in der Hauptsaison werden bis zu zwölf Türme geöffnet sein

11. Mai 2017
Rettungsschwimmer Lars Keding, Wasserwacht-Koordinator Manuel Brumme, DRK-Präsident Wilfried Kelch, Tourismusdirektor Matthias Fromm sowie DRK-Vorstandsvorsitzender Jürgen Richter (v.l.n.r.) eröffnen gemeinsam die Wasserwacht-Saison 2017 (Foto: DRK/Kasch)
Rettungsschwimmer Lars Keding, Wasserwacht-Koordinator Manuel Brumme, DRK-Präsident Wilfried Kelch, Tourismusdirektor Matthias Fromm sowie DRK-Vorstandsvorsitzender Jürgen Richter (v.l.n.r.) eröffnen gemeinsam die Wasserwacht-Saison 2017 (Foto: DRK/Kasch)

Obwohl die Wassertemperaturen noch eher mäßig ausfallen, startet für die Rettungsschwimmer der DRK Wasserwacht Rostock schon jetzt die offizielle Saison. Ab dem 13. Mai bis Mitte September sorgen insgesamt rund 160 Ehrenamtliche für einen sicheren Badebetrieb in Warnemünde und Markgrafenheide. Im Laufe des Sommers werden bis zu 12 Türme von 9 bis 18 Uhr geöffnet sein.

Auch in diesem Jahr erhält das Rostocker Team deutschlandweite Unterstützung – vorrangig aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Berlin und Bayern. Untergebracht sind auswärtige Einsatzkräfte erneut in der „Heideperle“ in Markgrafenheide, die fußläufig zum Strand gelegen Platz für 20 Helferinnen und Helfer bietet.

Im Herbst und Winter lag der Fokus auf einer fundierten Aus- und Fortbildung sowie gewissenhaften technischen Vorbereitung der neuen Saison. Im Februar endete ein erster Rettungsschwimmerkurs, den 13 Teilnehmer erfolgreich bestanden. 11 weitere Prüfungen sind für Ende Mai geplant. Für viele Mitglieder stand die theoretische und praktische Auffrischung der Reanimations- und Rettungstechniken auf dem Lehrplan oder Training der körperlichen Fitness in Vorbereitung auf den Ende Juni stattfindenden Bundeswettbewerb im Rettungsschwimmen in Bad Tölz.

„In den Herbst- und Wintermonaten haben wir das gesamte medizinische Equipment überholt“, verrät Wasserwachtkoordinator Manuel Brumme. „Außerdem hat das Team das kleine Rettungsboot überholt und zum Beispiel Führerstand, Lenkung, Funkgerät und die Tanks erneuert.“ Auch die Wachtürme wurden aufgerüstet. Alle 12 erhielten neue einheitliche Fahnenmasten. „Diese sind nun viel leichter in der Handhabung beim Auf- und Abbau. Nun können wir überall einheitlich die für Badegäste wichtigen Signale setzen.“ Damit ist die Wasserwacht bestens für den Strandbetrieb und die geplante Absicherung von Großveranstaltungen wie Warnemünder Woche und Hanse Sail gerüstet.

„Mit der DRK-Wasserwacht steht uns auch in diesem Jahr ein verlässlicher Partner zur Seite, um den Badebetrieb für unsere Gäste und Urlauber abzusichern. Das Engagement der Rettungsschwimmer geht dabei weit über die Überwachung der Strände hinaus. Sie sind vor Ort erster Ansprechpartner für die Gäste, helfen bei Verletzungen und unterstützen uns in besonderem Maße bei der Aufklärung zur Prävention von Badeunfällen“, so Tourismusdirektor Matthias Fromm über die Zusammenarbeit.

So liegt auch 2017 ein großer Fokus auf der Aufklärungsarbeit. „Nach wie vor kennen viele Badegäste die Baderegeln und Flaggensignale nicht. Das wird sich auch in Zukunft nur bedingt ändern“, weiß Manuel Brumme. Gemeinsam mit der Tourismuszentrale sind erneut Aufklärungsveranstaltungen unter dem Titel „Rette sich – wer’s kann“ geplant. Ebenso wichtig sind Hinweise in Sachen Umweltschutz. „Die Entsorgung des eigenen Mülls sollte für jeden selbstverständlich sein. Auch hier haben wir ein Auge drauf.“

Quelle & Foto: DRK/Kasch

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