Jobfactory 2011 in der Hansemesse

Berufsorientierung für Schüler – Branchen stellen ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor

22. September 2011, von
Jobfactory 2011 in der Hansemesse Schmarl
Jobfactory 2011 in der Hansemesse Schmarl

Die Berufsorientierungsmesse „Jobfactory“ öffnete am Mittwoch unter großem Zuspruch in der Hansemesse ihre Pforten. Mehr als 150 ausstellende Unternehmen erwarteten etwa 10000 Jugendliche, um über Berufs- und Studienmöglichkeiten zu informieren. Es ging vor allem darum, Fragen zu beantworten. Fragen darüber, welcher Beruf zu wem passt und welche Anforderungen dafür zu erfüllen sind. Beantwortet wurden die Fragen direkt von den Unternehmen.

Holger Preeck, Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit, erklärt: „Die jungen Leute möchten sich informieren, was sie dann später beruflich erlernen möchten. Es gibt auch viele Nachfragen zu Studiengängen. Das ist ja eine Orientierungsmesse. Viele junge Leute haben noch sehr vage Vorstellungen von ihren zukünftigen Ausbildungsberufen: Hier haben sie die Möglichkeit, sich direkt bei den Ausbildungsbetrieben zu informieren oder sogar direkt den Kontakt für eventuell folgende Bewerbungen herzustellen“.

Jobfactory 2011 in der Hansemesse Schmarl
Jobfactory 2011 in der Hansemesse Schmarl

Auch der 17-jährige Stefan ist hier, um sich beruflich zu orientieren. „Ich will in den IT-Bereich“, sagt er ganz zielstrebig. „Hier sind auch ein paar Firmen, mit denen ich jetzt gleich in Kontakt kommen konnte“. Aber nicht alle sind schon so festgelegt, in welche Richtung es gehen soll. Die 18-jährige Marie sagt: „Es gibt so viele interessante Berufe. Und erst mal Studieren wäre ja vielleicht auch eine Möglichkeit. Hilfreich ist es aber schon, sich hier so direkt informieren zu können“.

Die Messe selbst wachse kontinuierlich, erzählt Mathias Kahlke, Projektleiter der Jobfactory. „Was allerdings nicht wächst, ist die Besucherzahl“, erklärt er weiter. Die nicht mitwachsenden Besucherzahlen seien aber nicht beeinflussbar, sondern schlicht demografisch bedingt eher abnehmend.

„Bei den Ausstellern ist dieses Jahr der Einzelhandel verstärkt vertreten. Auch der Gesundheitsbereich ist sehr aktiv. Generell ist der gesamte Bereich der Dienstleistungen ganz stark vertreten“, so Kahlke über die Besonderheiten der Jobfactory 2011. „Besonders gefragt sind immer die Stände mit den großen, bekannten Firmen, oder auch Bundeswehr, Polizei und Zoll“, stellt er fest. „Die Jugendlichen laufen einfach meist zuerst zu den Namen, die sich irgendwie eingeprägt haben“.

Es gebe über den Tag auch eine gewisse Verteilung nach Schultypen, berichtet Kahlke. Morgens und vormittags seien es vor allem die Haupt-, Real- und Gesamtschüler, die die Hallen bevölkern. Anders als viele Gymnasiasten werden sie meist von ihren Schulen für den Besuch der Messe vom Unterricht freigestellt.

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