12. Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt in Rostock

Sakrale Gemütlichkeit in der Sankt-Petri-Kirche

3. Dezember 2009, von

Schiff im Rostocker Seehafen Um 7 Uhr klingelte mein Wecker. Mir war kalt, draußen sah es ungemütlich aus und der Kaffee war auch noch nicht fertig. Also ein gelungener Morgen sieht anders aus. Aber was soll´s. Nach der Stärkung mit Kaffee und Brötchen ging es zur Südseite des Hauptbahnhofes. Aufgrund des Schienenersatzverkehrs Richtung Seehafen Rostock war ich sehr sehr lange unterwegs.

Angekommen an der Endstation musste ich mich erstmal auf dem riesengroßen Areal des Überseehafens zurechtfinden. Schon recht beeindruckend war der betriebliche Ablauf der Fährschiffe anzusehen. Ich war auch das erste Mal hier, vielleicht ja nicht zum letzten Mal. Irgendwann werde ich bestimmt Skandinavien besuchen.

Angler an der Rostocker Warnow Ab in den nächsten Bus, denn es war saukalt. Ein Pfefferminztee aus der Thermoskanne wärmte mich ein wenig. Da der Bus ganze 30 Minuten vom Seehafen zum Dierkower Kreuz brauchte, wäre ich fast eingeschlafen.

Ich fuhr jedoch weiter, stieg am Petridamm aus und genoss den tollen Blick auf die Warnow. Dort erblickte ich einige gut gelaunte Angler, die der Kälte trotzten und ihrem Hobby frönten. Na ja, jedem „Tierchen“ sein Pläsierchen.

Petrikirche Rostock Jetzt wollte ich aber endlich mein eigentliches Ziel erreichen – den 12. Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt in der Sankt-Petri-Kirche in Rostock. Dieses beachtliche Gebäude erblickte ich schon von Weitem und am Eingang flatterte bereits das Begrüßungsbanner.

12. Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt in der Petrikirche Rostock Dabei ist diese schöne Tradition zur Weihnachtszeit durchaus bemerkenswert. Nun schon im zwölften Jahr kommen die Besucher in Scharen.

Die Kombination aus dem sakralen Ambiente des Gotteshauses und den dargebotenen Kunstgewerken wird nach wie vor sehr gut angenommen.

Andrang beim Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt in der Petrikirche Rostock 2009

Über 40 verschiedene Kunsthandwerker aus Mecklenburg-Vorpommern bieten auf zwei Etagen ihre Produkte an. Ob Korbmacher, Filz-, Glas-, Holz-, Porzellan- oder Malereiexponate – man kann bei Glühwein und frischen Waffeln nach Herzenslust stöbern.

Der sehenswerte Markt in der Petrikirche hat seine Pforten noch bis Samstag geöffnet. Jeweils von 11 bis 20 Uhr können interessierte Besucher die ein oder andere Kleinigkeit erstehen.

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