
Insgesamt gab es drei Kategorien, in denen in diesem Jahr 563 Teilnehmer an den Start gingen. Die Strecken reichten dabei von 8 Kilometern für die Walker bis hin zu 3 und 10 Kilometern für die Läufer. Ob nun im Verein oder nicht, von Jung bis Alt war alles vertreten. Dabei reichte die Spanne von den unter siebenjährigen Sportlern bis hin zu den Senioren über 75.

Unglaubliche 10 Minuten und 56 Sekunden nach Start der 3 Kilometer war der erste Läufer auch schon wieder im Ziel. Adrian Poppe war in der Altersklasse (AK) 14/15 angetreten und lief für den 1. LAV Rostock. Erst ganze 73 Sekunden nach ihm folgte Holger Ude vom Verein Hannover 96 aus der Altersklasse M 50.

Auch auf der Zehnkilometerstrecke war der Erstplatzierte ganz besonders schnell unterwegs. Steffen Peters (AK Männer) vom HSV Neubrandenburg brauchte bloß 33 Minuten und 21 Sekunden, um durchs Ziel zu kommen.
Mathias Ahrenberg (AK Senioren M 30) dürfte sich darüber sehr geärgert haben, denn der Mann vom SV Post Telekom Schwerin war nur eine Sekunde langsamer und ging so als Zweiter ins Ziel. Dritter wurde Christoph Deppe (AK Männer) vom Greifswalder SV, der mit 35 Minuten und 29 Sekunden immer noch eine super Zeit ablieferte. Auch die erste Frau im Ziel lief für den Greifswalder SV. Carmen Siewert brauchte 37 Minuten und 8 Sekunden für die Strecke.
Unter den Läufern der 10 Kilometerrunde befanden sich auch vier Studenten der Universität Rostock, die sich nach erfolgreicher Werbung ihres Dozenten dazu entschieden teilzunehmen. Sowohl für Franziska Genkel und Janine Wegener als auch für Daniel Oberpichler war es der erste große Lauf. Normalerweise trainieren die Drei nur für sich selbst oder über den Hochschulsport, wie sie mir verrieten.
Anfänglich war es deshalb etwas schwierig für sie gewesen sich den Lauf einzuteilen: „Ich musste erst mal abtasten, wie lang die Strecke ist“, erzählte Franziska Genkel. „Deswegen bin ich erst mal langsam gelaufen und die letzten zwei Kilometer dann schneller.“ Dafür schlugen sie sich dann aber doch recht gut, blieben sie doch alle unter einer Stunde.

Egal ob Profi oder nicht, die Strecke an der Ostsee entlang ist schon ein kleines Highlight. Und mit einer Rekordzahl von 403 Startern auf der Zehnkilometerstrecke kann man wohl sagen, dass sich der STOLTERA-Küstenwaldlauf zu einer festen Größe in der Läufergemeinschaft etabliert hat. So werden dann wohl auch im nächsten Jahr wieder vor der traumhaften Kulisse Warnemündes die Laufschuhe ausgepackt werden. Die Planung wird jedenfalls schon bald begonnen werden, wie Günter Metelmann, Leiter der Abteilung Leichtathletik des SV Warnemünde, verriet. Er ist nun schon seit 20 Jahren Hauptorganisator.