Moderne Kunst oder ein weiterer Werbetiefgang?
Der hässlichste Weihnachtsbaum der Stadt?
7. Dezember 2009, von Elina
Zur Weihnachtszeit denken sich die Leute ja so allerhand Kuriositäten aus, um das Geschäft noch einmal so richtig anzukurbeln und den Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und weil „höher, schneller, weiter“ irgendwann einfach langweilig wird, setzt man eben auf „ungewohnt, eigenartig, hässlich“.
Das hat sich unsere Rostocker Brauerei wohl auch so gedacht, als sie mitten in unserem schönen Stadthafen ein merkwürdiges Ungetüm platzierte. Haushoch aufragend und in bester Lage quält es nun Autofahrer wie Spaziergänger am Warnowufer mit seinem Anblick.

Der ahnungslose Beobachter kann sich hinsichtlich der Adventszeit und der bunten Beleuchtung wohl zusammenreimen, dass es sich hierbei um einen Weihnachtsbaum handeln soll. Das seltsame Gebilde ist etwa 10m hoch und im Prinzip nichts anderes als eine Pyramide aus über 1000 leeren Bierkästen. Rostocker, versteht sich.
Weil Scheinwerfer allein nicht ausreichen und damit es auch tatsächlich als Weihnachtsbaum erkannt wird, hat man sich sogar die Mühe gemacht, es weihnachtlich zu dekorieren. Na ja, mit bunten Lichtschläuchen und goldenen Geschenken behangen, trifft es eher. An seiner Spitze thronen, von Glocken umrahmt, leuchtende Schneeflocken, leider nur am Tage als solche erkennbar.

Glücklicherweise komme ich erst bei völliger Dunkelheit bei diesem modernen Kunstwerk an, sodass mir das Schlimmste vermutlich erspart bleibt. Ich mag schon keine Weihnachtsbäume aus Plastik, also kann ich an dem hier erst recht keinen Gefallen finden. Möglicherweise ist es ja der Traum aller Männer, wer weiß das schon.
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