Bus-Haltestelle „Seehafen Fähre“ in Betrieb genommen

Heute nahm die Rostocker Straßenbahn AG die neue zentrale Umsteigehaltestelle „Seehafen Fähre“ in Betrieb, die ein gefahrloses Umsteigen zwischen den Linien 19, 45 und 49 ermöglicht

6. Dezember 2013
Haltestelle „Seehafen Fähre“
Haltestelle „Seehafen Fähre“

Am Freitag, den 6. Dezember 2013 nahm die Rostocker Straßenbahn AG die neue zentrale Umsteigehaltestelle „Seehafen Fähre“ in Betrieb.

Hierbei handelt es sich um die erste „Rendezvous-Haltestelle“ in der Hansestadt Rostock. Jetzt stehen sich an einem 40 Meter langen Mittelbahnsteig bis zu vier Busse alle 30 Minuten gegenüber und ermöglichen ein Umsteigen zwischen den Linien 19, 45 und 49, ohne eine Fahrbahn überqueren zu müssen. „Wir bedanken uns bei allen Partnern für die gute Zusammenarbeit. So konnte die Fertigstellung fristgerecht vor dem Winter erfolgen“, freut sich RSAG-Vorstand Michael Schroeder.

Der Haltestellenkomplex wurde durch die Rostocker Hafenentwicklungsgesellschaft (HERO) errichtet und behindertengerecht ausgebaut.

Mit dem Neubau dieser Haltestelle ist die Neuordnung der Busverkehre im Nordosten abgeschlossen:

Nach dem Wegfall der S-Bahn-Linie vom Hauptbahnhof bis zum Seehafen wurden zahlreiche Veränderungen in Dierkow, Toitenwinkel, Gehlsdorf, Krummendorf und im Seehafen wirksam. Die geänderten Linienführungen der Busse sorgen seit 5. August 2013 dafür, dass der Seehafen wieder besser zu erreichen ist.

Im Bereich des Fährterminals mussten die Fahrgäste an der alten Haltestelle „Seehafen Fähre“ bisher die Straßenseite wechseln und längere Wege zurücklegen. Ein zentrales Treffen aller Busse konnte nicht erfolgen. Zudem waren die alten Haltestellen nicht behindertengerecht ausgestattet. Mit der neuen Haltestelle wurden diese Umsteigemöglichkeiten nun deutlich verbessert.

Verkehrstechnisch und planerisch bestand die Herausforderung darin, trotz des geringen Platzangebotes im Umfeld des Fährterminals Haltemöglichkeiten für vier Busse innerhalb der bestehenden Straßenführungen zu schaffen. Aus diesem Grund entschieden sich die Planer für den Bau einer sogenannten „Rendezvous-Haltestelle“: Bis zu vier Busse können nun zeitgleich den gleichen Bahnsteig nutzen. In den Hauptverkehrszeiten steigen hier jeweils rund 300 Fahrgäste gefahrlos um.

Zwei Verkehrsspiegel unterstützen das sichere Ausfahren der Busse aus den separierten Bahnsteigbereichen in den öffentlichen Verkehrsraum.

Quelle: Rostocker Straßenbahn AG

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