Der EBC Rostock besiegt den DBV Charlottenburg mit 79:71

EBC Rostock mit wichtigem Sieg im Abstiegskampf gegen DVB Charlottenburg

5. März 2012
Der EBC Rostock besiegt den DBV Charlottenburg mit 79:71
Der EBC Rostock besiegt den DBV Charlottenburg mit 79:71

Der EBC Rostock feierte am Samstag einen umjubelten 79:71-Sieg gegen den DBV Charlottenburg im Kampf um den Klassenerhalt in der 1. Regionalliga Nord. Die Gastgeber gingen Mitte des ersten Viertels in Führung, lagen zwischenzeitlich mit 18 Zählern vorn und brachten den Sieg über die Zeit. Leider reichte es am Ende für Rostock nicht, den direkten Vergleich für sich zu entscheiden. Der EBC kletterte durch den sechsten Heimsieg der Saison auf den neunten Tabellenplatz. Sven Hellmann war erneut Rostocks bester Werfer mit 26 Punkten.

Zu Beginn standen Eric Bill, Sven Hellmann, Robert Schmidt, Axel Stüdemann und Thomas Klugmann für die Rostocker auf dem Parkett. Von Anfang an entwickelte sich eine kampfbetonte Partie, in der die Hansestädter zur Mitte des ersten Abschnitts die Kontrolle an sich rissen. Während der EBC den eigenen Korb auf spektakuläre Weise durch Blocks und Rebounds beherrschte, ging die Mannschaft in der fünften Spielminute in Führung und gab diese im weiteren Spielverlauf nicht mehr ab. Ein 10:0-Lauf brachte die Hanseaten mit 15:8 in Front, sodass Gäste-Coach Marko Bulla zu einer Auszeit gezwungen war, um die sehenswerten EBC-Aktionen in Korbnähe durch Bill, Hellmann und Schmidt zu bremsen. Nach dem ersten Viertel hieß es 19:16 für die Hausherren.

Im zweiten Abschnitt blieben die Berliner in Schlagdistanz, liefen aber weiterhin einem Rückstand hinterher. Rostock ging vor der Pause sogar erstmals zweistellig in Führung (39:29, 19. Min). Charlottenburg konterte daraufhin und verkürzte auf sechs Zähler (39:33), doch eine Korbaktion von Axel Stüdemann, der den Ball kurz vor Ertönen der Halbzeitsirene in den Korb tippte, brachte die Fans in der Scandlines Arena zum Jubeln und den 41:33-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel wuchs der Rostocker Vorsprung auf 18 Zähler an (55:37, 26. Min.). Eine taktische Umstellung der Berliner und viele Foulpfiffe brachten den EBC daraufhin aus dem Rhythmus, sodass die Gäste durch einen 9:0-Lauf zum Ende dieses dritten Viertels den Rückstand wieder erträglich gestalten konnten. Mit 57:50 gingen beide Teams in die letzten zehn Minuten.

Der direkte Vergleich, der bei einem Sieg mit mindestens 13 Punkten auf Seiten des EBC Rostocks gewesen wäre, war zum Greifen nahe, als Hellmann in der 33. Minute zum 64:51 traf. Die Nr. 6 des EBC schulterte die Offensive der Rostocker im letzten Abschnitt mit acht seiner insgesamt 26 Zähler. Charlottenburg kam zwar in der Schlussphase nochmals auf fünf Zähler heran (71:66 bzw. 75:70), ließ aber insgesamt 16 Punkte an der Freiwurflinie liegen (nur 19 Treffer bei 35 Versuchen), sodass der EBC Rostock den Heimsieg davontrug. Neben Hellmann (26 Zähler) punkteten drei weitere Rostocker zweistellig (Stüdemann: 13 Pkt, 8 Reb; Bill: 12 Pkt; Schmidt: 11 Pkt). Außerdem blockte der EBC insgesamt sieben Würfe des Gegners. Vor allem Thomas Klugmann ragte mit vier spektakulären Defensivaktionen heraus. Bei Charlottenburg war Daniel Hönicke mit 18 Punkten Topscorer.

Rostock klettert nach diesem Sieg auf den neunten Tabellenplatz in der 1. Regionalliga Nord mit sechs Siegen aus 18 Spielen. Charlottenburg steht mit gleicher Bilanz auf dem achten Rang.

Viertelstände: 19:16, 22:17, 16:17, 22:21

Für den EBC Rostock spielten:
Eric Bill (12 Punkte), Jörn Boghöfer (2), Michael Buse (1), Jörn Galdirs (-), Sven Hellmann (26), Norman Holl (3), Thomas Klugmann (8),  Eric Lehmann (3), Arne Ritter (-), Robert Schmidt (11), Axel Stüdemann (13)

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