Am Freitag wurde in Rostock feierlich der Grundstein für den Neubau des Volkstheaters gelegt. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig nahm die Zeremonie gemeinsam mit Staatssekretärin Susanne Bowen, Staatssekretär Dr. Christian Frenzel, Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger, Theaterintendant Ralph Reichel und der Leiterin des Eigenbetriebes KOE Rostock Sigrid Hecht vor. Die in der Baugrube im Stadtzentrum versenkten symbolischen Zeitkapseln enthalten Tageszeitungen, Baupläne, Münzen und viele persönliche Grüße und Wünsche der Rostockerinnen und Rostocker.

Modernes Haus für Schauspiel, Musiktheater, Konzert und Tanz

Mit dem Neubau erhält das Volkstheater Rostock ein modernes Haus für Schauspiel, Musiktheater, Konzert, Tanz und weitere kulturelle Angebote. Das Gebäude mit zwei Bühnen und attraktiven Gastronomiebereichen wird als kulturelles Zentrum für die Stadt und die Region dienen, Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen ermöglichen und zur Belebung der Innenstadt beitragen.

Sieben Personen in Anzügen und Blazern stehen in der Baugrube hinter einer niedrigen Wand aus weißen Ziegeln und verstreichen mit Maurerkellen Mörtel auf der obersten Steinreihe. Links und rechts stehen schwarze Mörtelwannen auf Holzböcken. Im Vordergrund fotografieren und filmen rund ein Dutzend Pressevertreterinnen und -vertreter die Szene.
Grundsteinlegung für den Neubau des Volkstheaters Rostock am 28. August 2026 in der Baugrube am Bussebart. V. l. n. r.: Kulturstaatssekretärin Susanne Bowen, Intendant Ralph Reichel, Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, KOE-Betriebsleiterin Sigrid Hecht, Bau-Staatssekretär Dr. Christian Frenzel und Finanzsenator Dr. Chris von Wrycz RekowskiFoto: KOE

Die Arbeiten auf der Baustelle verlaufen planmäßig. Nach Fertigstellung der Baugrube Anfang Juni 2026 wurde im Juli mit den Vorbereitungen für den Rohbau begonnen. Derzeit erfolgt die Herstellung der Bodenplatte.

Der Neubau des Volkstheaters entsteht am Standort Bussebart mit Blick auf den Stadthafen. Laut Planung belaufen sich die Baukosten auf 208 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt durch Darlehen über 82 Millionen Euro, kommunale Eigenmittel von 75 Millionen Euro sowie Fördermittel des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von 51 Millionen Euro. Der Zuschuss des Landes stellt damit einen wesentlichen Bestandteil der Gesamtfinanzierung dar.

Quelle: Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock (KOE)