See more Jazz 2012 - Jazzfestival an drei Orten

Three Fall, Iiro Rantala und Lars Danilsson, Mo’Blow, das Bundesjazzorchester BuJazzO und das Ekkehard Wölk Trio spielen beim Jazzfestival vom 17. bis 19. August

Three Fall (Foto: ACT/ Große-Geldermann)
Three Fall (Foto: ACT/ Große-Geldermann)

Zum vierten Mal lädt der Jazzclub Rostock und Jazzdiskurs zum See more Jazz. Ein dreitägiges Jazzfestival mit talentierten Nachwuchskünstlern und international renommierten Musikern. Die drei Veranstaltungsorte Klostergarten, Zoo und Kunsthalle sollen für eine relaxte Atmosphäre sorgen.

17.08.2012 – 19.30 Uhr – Klostergarten Rostock

Three Fall

Das Trio mit der außergewöhnlichen Besetzung Posaune, Schlagzeug, Tenor-Saxofon bzw. Bassklarinette hat sich mit seiner innovativen Musik einen Namen gemacht. Mit zahlreichen Erfolgen konnten Three Fall sich als eine der kreativsten Nachwuchsbands etablieren. Dazu gehören u. a. der Gewinn des „futuresound 2008“ Wettbewerbs der Leverkusener Jazztage, Auftritte auf namhaften europäischen Festival (u. a. als Support für McCoy Tyner, Nils Petter Molvaer und Trombonen Shorty) und die Veröffentlichung ihrer beiden Alben „Bomboclive!“ (Konnex) und „On a Walkabout“ (ACT Music).

Die Band begeistert das Publikum mit ihrer Spielfreude, ihrer frechen HipHop-Attitüde, ihrer frischen Energie und vor allem ihrer Suche nach mystischen Momenten – ob im Jazz, im Alltag oder in der Stille.

Lutz Streun – Tenor Saxofon, Bass Klarinette
TiL Schneider – Posaune
Sebastian Winne – Schlagzeug, Perkussion

Lars Danielsson (Foto: Jan Söderström)
Lars Danielsson (Foto: Jan Söderström)

Iiro Rantala (FIN) & Lars Danilsson (S)

Irro Rantala ist Ästhet. Seine Vorstellung von Klang ist traditionell an den Möglichkeiten eines guten Flügels orientiert. Der finnische Musiker gehört zu den führenden Pianisten Skandinaviens.

Der Musiker erhielt für sein ACT-Album LOST HEROES den diesjährigen ECHO Jazz Award als Pianist des Jahres International. Der ECHO Jazz ist der wichtigste Jazzpreis Deutschlands.

Der schwedische Bassist, Cellist, Komponist und Arrangeur Lars Danilsson ist in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Stimmen im europäischen Jazz gereift: an der Seite von internationalen Stars wie Michale Brecker und Randy Brecker, John Scofield oder Charles Lloyd, insbesondere aber mit seinen fünf ACT-CDs unter eigenem Namen. Er ist nicht nur einer der lyrischten und wärmsten Bassisten, als Komponist ist er ein Meister der Atmosphäre, der subtilen Spannung und der perfekten Balance zwischen einfachen Melodien und dem höchstmöglichen Grad an Improvisation.

Mo' Blow (Foto: Large)
Mo' Blow (Foto: Large)
18.08.2012 – 19.30 Uhr – Zoo Rostock

Mo´Blow

Deutschland ein Hort von Soul und Funk? Die Berliner Jungs von Mo’ Blow beweisen es, denn das von der Presse als eine der heißesten Club Bands Europas bezeichnete Quartett hat den schwarzen Groove im Blut. „For those about to Funk“ heißt dann auch folgerichtig ihr aktuelles Album auf dem renommierten Plattenlabel ACT. Als die Band 2011 zum Sieger des Future Sound Award gekürt wurde, war für die Jury klar: „Mo‘ Blow zaubern ein mörderisch groovendes Funk Feuerwerk auf die Bühne“. Das ist die europäisch inspirierte, glänzende Visitenkarte eines denkbar funkigen „Young German Jazz“. (ACT)

Matti Klein – Piano, Keybord

Felix F. Falk – Saxophon und Percussion

André Seidel – Schlagzeug

Tobias Fleischer – Bass

BundesJazzOrchester
BundesJazzOrchester

BUJAZZO – „City Grooves“ unter der Leitung von Maria Baptist

Das BundesJazzOrchester, „BuJazzO“, fördert junge Jazzmusiker, die besten und talentiertesten des „Young German Jazz“. Seit 2011 wird das Bujazzo erstmals von einer Frau geleitet, der Komponistin und Arrangeurin Maria Baptist. Unterstützt von renommierten Jazzmusikerinnen, wie Julia Hülsmann, Angelika Niscier (Jazz Echo 2010), Carola Grey und Susan Weinert.

Die Professorin für Komposition und Arrangement an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bringt für das BuJazzO das Programm „City Grooves“ mit. Die  Musik reflektiert den Drive einer Großstadt mit ihren unterschiedlichen Stimmungen und ihrer Wandlungsfähigkeit. Es trägt dem Gewimmel aber auch den ruhigen Ecken und der damit verbundenen Vielfältigkeit an emotionalen Eindrücken Rechnung. So reicht das Spektrum von sehr kraftvollen, energiegeladenen Abschnitten bis hin zu ruhigeren, konzertanten Momenten.

„Ohne das BuJazzO wäre ich heute nicht da, wo ich bin“, so das Fazit von Trompeter Till Brönner, der von 1988-91 im BuJazzO spielte.

19.08.2012 – 11.00 Uhr – Kunsthalle Rostock

Ekkehard Wölk Trio

Hört man sich Ekkehard Wölks Bearbeitumngen der großen Klassiker der abendländischen Musik von Mozart bis Bach, von Gluck bis Mahler an, kommt man Mal um Mal zu der Feststellung: er hat den Weg gefunden. War das Genre bisher seit Jahrzehnten von dem zugegeben genialen Jaques Loussier und seinem Trio besetzt, zeigt Ekkehard Wölk seit 2005, daß es noch ein wenig feinfühliger geht. Seinen Alben „Desire For Spring“ und „Reflections on Mozart“ haben bereits gezeigt, wie es gemacht werden kann.

Ekkehard Wölk– Piano

Johannes Fink  – Bass

Andrea Marcelli – Schlagzeug

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