10. Burkhard-Greifenhagen-Gedenklauf 2010

Im Schnee durch den Barnstorfer Wald laufen

6. Dezember 2010, von
10. Burkhard-Greifenhagen-Gedenklauf 2010
10. Burkhard-Greifenhagen-Gedenklauf 2010

Bei dem derzeitigen Winterwetter kann man es sich entweder auf dem heimischen Sofa gemütlich machen, dem Weihnachtsmarkt einen Besuch abstatten und sich dabei an einer Tasse Glühwein wärmen oder aber man joggt am Sonntagmorgen durch den Barnstorfer Wald. Klingt ungemütlich? Mag sein, aber was ein echter Läufer ist, der lässt sich von so ein bisschen Schnee doch nicht abschrecken.

Und so gingen am Sonntag um 10 Uhr morgens 65 Läufer vor dem Haupteingang des Rostocker Zoos an den Start, um am 10. Burkhard-Greifenhagen-Gedächtnislauf teilzunehmen. Die Erwartungen der Veranstalter wurden damit weit übertroffen, da diese aufgrund des Schnees vielleicht mit der Hälfte an Teilnehmern gerechnet hatten.

Burkhard-Greifenhagen-Gedenklauf - am Ziel
Burkhard-Greifenhagen-Gedenklauf - am Ziel

Burkhard Greifenhagen war ein regelrechter Allround-Sportler, der neben dem Triathlon beispielsweise auch Hochsprung oder Klettern betrieb. Letzteres wurde ihm vor 10 Jahren zum Verhängnis, als er beim Klettern in den Alpen tragisch ums Leben kam.

Durch die zahlreichen Sportarten, in denen er aktiv war, hatte er Kontakte zu sehr vielen Menschen geknüpft, die sein Tod entsprechend betroffen machte und so wurde die Idee zum Gedenklauf geboren. Der Freundeskreis von Burkhard Greifenhagen organisiert diesen seither mit Unterstützung des 1. LAV Rostock. Bis heute kommen dazu größtenteils Teilnehmer, die Greifenhagen noch persönlich kannten, wobei zunehmend auch jüngere Läufer die Veranstaltung für sich entdecken.

Tom Schlegel
Tom Schlegel

Aus drei verschiedene Distanzen konnten die Läufer und Läuferinnen wählen. So gab es Strecken zwischen 2,5 Kilometern, 5 Kilometern und 10 Kilometern. Der Lauf hatte dabei keinen großen Wettkampfcharakter, wie es bei einem Gedenklauf auch zu erwarten ist, vielmehr ging es den Veranstaltern und Teilnehmern um den Spaß am Laufen. Dennoch wurden natürlich die Zeiten gestoppt und Urkunden ausgestellt.

Auf der 10 Kilometer langen Strecke belegten gleich fünf Läufer des TC Fiko Rostock die ersten Plätze. Der schnellste davon war Tom Schlegel, der die Strecke in 34 Minuten und 54 Sekunden bewältigte. Für die Triathleten des TC war der Lauf eine willkommene Trainingseinheit, schließlich startet man im nächsten Jahr in der Regionalliga Nord, mit dem erklärten Ziel, den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga zu erreichen.

Carolin Knabe, Beate Kreklow und Grit Fiebach
Carolin Knabe, Beate Kreklow und Grit Fiebach

Bei den Frauen setzte sich über die 10 Kilometer Beate Kreklow vor Grit Fiebach und Carolin Knabe durch. Bei den 5 Kilometern war Stefanie Schulz die schnellste, während bei den 2,5 Kilometern Maxi Wittich als Erste durchs Ziel ging.

Bei den Männern passierte Karl Schreiber auf der 5 Kilometer Strecke als Erstes das Ziel und Maximilian Heise auf der 2,5 Kilometer Strecke.

Philipp Fleischer, Steffen Tendler und Markus Schomaker
Philipp Fleischer, Steffen Tendler und Markus Schomaker

Auch Steffen Tendler, Philipp Fleischer und Markus Schomaker vom Jugendclub Lichtenhagen, die die fünf Kilometer Distanz zurücklegten, hatten Spaß an der Veranstaltung. „Es war anstrengend durch den Schnee. Dadurch ist man natürlich langsamer, es hat aber Spaß gemacht“, äußerte sich Steffen Tendler unmittelbar nach dem Lauf.

Das zehnjährige Jubiläum des Gedenklaufs wird übrigens noch lange nicht das Ende sein, denn auch in den kommenden Jahren soll die Tradition fortgeführt werden. Wer sich also vom Winterwetter nicht abschrecken lässt, kann ja im nächsten Jahr einmal vorbeischauen.

Schlagwörter: Barnstorfer Wald (21)Burkhard-Greifenhagen-Gedenklauf (2)Laufen (67)LAV (4)Sport (1015)

Das könnte dich auch interessieren:

1 Kommentar

  • Fred Kiesendahl sagt:

    Kann ich nur bestätigen, es ist wirklich schon ein schöner Traditionslauf für Rostocks Sportler geworden. Trotz Schnee eigentlich noch recht schönes Laufwetter. Schade nur, dass es wohl leider der letzte Lauf auf dieser Strecke war, da der Zoo den Barnstorfer Wald dicht macht :-(. Schon jetzt ist der Weg zur Jägerhütte durch Zäune versperrt. Bin schon gespannt darauf, was am 17.12.2010 bei der Diskussionsrunde zwischen Zoo und den Rostocker Sportvereinen herauskommt! Zumindest wäre doch wohl eine Brücke als Minimalösung, um zumindest den Rundkurs zu erhalten, mit etwas gutem Willen seitens Zoo (bei dem Millionenprojekt) vorstellbar. Die Ausgleichsmaßnahmen für die zu fällenden Bäume in den Barnstorfer Anlagen (dafür sollen einige Bäumchen in der Rostocker Heide gepflanzt werden)helfen den Rostockern im Stadtbereich nicht wirklich!
    P.S. Wir haben auch noch einige Fotos von der Veranstaltung auf unserer Site http://www.sprintefix.de veröffentlicht!

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Hiermit stimme ich der Veröffentlichung meines Kommentars sowie der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten incl. meiner IP-Adresse gemäß der Datenschutzerklärung zu.