8. Rostocker AOK Frauenlauf 2010

Über 150 Läuferinnen und Walkerinnen bei der 8. Auflage des Rostocker Frauenlaufs im Barnstorfer Wald

5. September 2010, von
8. AOK Frauenlauf
8. AOK Frauenlauf

„Ihr Männer: Macht das erst einmal nach“, lobte Moderator Roman Klawun die hervorragenden Leistungen der Frauen beim diesjährigen AOK Frauenlauf. Über 150 Läuferinnen hatten sich heute beim LT Club zusammengefunden, um die Strecke durch den Barnstorfer Wald zu bewältigen. 2,5 km, 5 km oder 10 km Laufen, sowie 5 und 10 km Nordic Walking galt es wahlweise zu absolvieren. Veranstaltet wurde das Laufevent durch den Rostocker City Lauf e.V. in Zusammenarbeit mit der AOK und dem LT Club.

Monika Karock, Monika Kretzschmar und Sylvia Maaß
Monika Karock, Monika Kretzschmar und Sylvia Maaß

Im Gegensatz zu vielen anderen Spendenläufen ging hier nicht für jeden absolvierten Kilometer Geld in die Spendenkasse, da das Laufen und die Fitness im Vordergrund stehen sollen.

Die Veranstalter haben sich stattdessen ein anderes Konzept ausgedacht: Anstatt eine Startgebühr zu verlangen, bleibt es jeder Teilnehmerin selbst überlassen, eine Summe ihrer Wahl zu spenden. Die eingehenden Beträge reichen dann von einigen Cent, die die jüngsten Läuferinnen von ihrem Taschengeld geben, bis hin zu größeren Summen. Dass das Konzept aufgeht, zeigen die über 1.500 Euro, die auf diese Weise zusammengekommen sind.

Jana und Sarah Sophia Riebe
Jana und Sarah Sophia Riebe

Doch zurück zum sportlichen Teil. Im Walking setzte sich über die 5 Kilometer Kerstin Gilge vor Gudrun Pfaff und Ingrid Ladenthin in einer Zeit von 41:48 Minuten durch. Bei den 10 Kilometern war es Monika Kretzschmar vom Laufteam Papendorf, die nach 1 Stunde, 18 Minuten und 10 Sekunden vor Sylvia Maaß und Heike Zimmermann als Erste ins Ziel kam.

Sarah Sophia Riebe gewann unterdessen den 2,5 Kilometer Schnupperlauf vor Mandy Seering und Stephanie Schulz. Darüber hinaus holte sie zusammen mit ihrer Mutter Jana Riebe auch den Sieg in der Mutter-Tochter-Wertung über 2,5 Kilometer. Für diese Wertung wurden die Zeiten beider Läuferinnen addiert und auf diese Weise die jeweiligen Siegerinnen ermittelt.

Christine Liebendörfer
Christine Liebendörfer

Des Weiteren entschied Antje Baudisch in 22 Minuten und 29 Sekunden vor Nadine Stecker und Solveig Hollersen den Fünf-Kilometer-Lauf für sich. Die Mutter-Tochter-Wertung gewannen über diese Distanz Manja und Ines Sachs, die auch gemeinsam in das Ziel einliefen.

Triathletin Christine Liebendörfer von der HSG Uni Greifswald sicherte sich schließlich in 46 Minuten und 44 Sekunden den 1. Platz in der Königsdisziplin über 10 Kilometer. Auf die Frage, ob die Strecke wirklich schwer sei, antwortete sie unmittelbar nach dem Zieleinlauf: „Sie ist hügelig, sie ist schwer und ich habe mich nur einmal verlaufen.“

8. AOK Frauenlauf in Rostock
8. AOK Frauenlauf in Rostock

Für alle, die nicht genug vom Laufen bekommen können, gibt es bereits am kommenden Wochenende beim Ostseeküstenlauf in Kühlungsborn die nächste Gelegenheit sich zu beweisen. Wer stattdessen lieber im Team unterwegs ist, der kann auch am 15. September am 1. Rostocker Firmenlauf im Stadthafen teilnehmen. Für alle anderen gilt es dann spätestens im nächsten Jahr wieder dabei zu sein beim 9. AOK Frauenlauf im Barnstorfer Wald.

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2 Kommentare

  • Heike Zi sagt:

    In eurem Artikel sind leider Fehler. 1. Wir mussten in diesem Jahr 9,-€ (in Worten- NEUN-) Startgebühr bezahlen, deutlich mehr als in den letzten Jahren.
    2. Die 10km -Walking-Siegerin ist nach euren Angaben nur 1 Minute langsamer als die schnellste Läuferin gewesen- schier unmöglich! Die Zeit und auch der Name der Siegerin stimmen nicht!Schade!

  • Olaf sagt:

    Vielen Dank für Deinen Hinweis, Heike. Ich habe dies korrigiert.

    Die 47 Minuten und 3 Sekunden von Monika Karock wären für 10 Kilometer Walking in der Tat etwas zu sensationell gewesen. Mit dieser immer noch sehr guten Zeit kam Monika als zweite ihrer Altersklasse (W60) und 9. der Gesamtwertung beim 5 Kilometer Walking ins Ziel.

    Die 10 km Walking entschied ihre Namensvetterin Monika Kretzschmar in 1:18:10 für sich, was hier natürlich nicht unerwähnt bleiben soll – Ehre, wem Ehre gebührt.

    Es absolvierten an diesem Tag wohl einige Teilnehmer andere Strecken, als die, für die sie sich ursprünglich angemeldet hatten, was zu leichten Irritationen und wohl auch zu unserem Fehler führte – sorry!

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