Spendenbetrüger in Rostock unterwegs
Die Rostocker Polizei warnt vor Betrügern, die vorgeben als Spendenwerber für eine internationale, caritative Organisation unterwegs zu sein
23. Januar 2013
Die Rostocker Polizei warnt vor Betrügern, die vorgeben als Spendenwerber für eine internationale, caritative Organisation unterwegs zu sein. Mit Sammellisten in der Hand werden Passanten aufdringlich und aggressiv um Spenden gebeten. Dabei wenden die Betrüger auch die sogenannte Mitleidsmasche an und geben vor, taubstumm zu sein.
Die betreffende Organisation distanziert sich auf ihrer Homepage von solchen Spendensammlungen.
Mittlerweile liegen der Rostocker Polizei mehrere Betrugsanzeigen geprellter Passanten vor, die so bedrängt wurden, dass sie Bargeld an Spendenwerber übergeben haben. In einem Fall wollte ein Mann die Aktion mit 10 Euro unterstützen. Allerdings hatte er den Betrag nicht passend und zog einen 50-Euro-Schein, mit dem die Betrüger sofort flüchteten. Wechselgeld oder gar eine Spendenbescheinigung hat der Rostocker nicht bekommen.
Die als Spendenwerber in Rostock agierende Gruppe besteht aus mehreren Männern und Frauen mit südländischem Aussehen. Drei Personen konnten von der Polizei bereits identifiziert werden.
In diesem Zusammenhang weist sie Polizei darauf hin, dass bei Spendensammlern, die mit Überrumplungsstrategien arbeiten oder auch die Mitleidsmasche anwenden, immer Vorsicht geboten ist.
Auch bei jeglicher Art von Unterschriftensammlungen sollte man wachsam sein und genau überlegen, ob man seine Personalien preisgibt und wofür man da eigentlich unterschreibt.
Quelle: Polizeiinspektion Rostock
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