Alex Max Band kommt nach Rostock

US-amerikanischer Sänger rockt auf seiner Forever Yours Tour 2012 am 17. Oktober im Moya

Alex Max Band im Moya
Alex Max Band im Moya

Der Sound Alex Band’s emotionell geladener Stimme ist sofort erkennbar für Millionen von Musikliebhabern, dank seiner modernen Titel wie „Adrienne“, „OurLives“ und dem Chart stürmenden Song „Wherever You Will Go“, welchen das Billboard Magazin vor kurzem zur Nr. 1 der Kategorie „Erwachsenen Pop Songs des letzten Jahrzehnts“ gewählt hat. Und auch wenn „We’ve All Been There“, Band’s Solo Debut aus dem Jahr 2009 erstes neues Material vom früheren Frontmann und Songwriter der Band The Calling beinhaltet, bleibt „Wherever You Will Go“ (er schrieb den Song mit 16 Jahren und veröffentlichte es mit 19 Jahren, bemerkenswert genug) sein Hauptwerk, selbst wenn andere Hits wie „Our Lives“ häufig im TV und für Spielfilme, sowie die Eröffnung der Academy Awards und die Abschlussfeier der Olympischen Sommerspiele 2004 genutzt wurden.

Trotz der Tatsache, dass seine Fans das Gefühl hatten, das Alex’ Rückkehr ins Rampenlicht längst überfällig war, hat sich der gebürtige US Amerikaner (wohnhaft in LA) in den letzten fünf Jahren gezwungener Maßen in einem musikalischen „Exil“ befunden. Aber jetzt ist es endlich soweit – wir können uns wieder von seiner Stimme inspirieren lassen. „Ich habe jahrelange mit diesen Songs gelebt, um sie endlich mit allen teilen zu können“, sagt Band. “Ich bin so aufgeregt, dies endlich tun zu können.“

Alex Band beschreibt den Titelsong „We’ve All Been There“, der das erstaunlich breit gefächerte Album einleitet und die thematische Bandbreite darlegt so: „Der Song handelt definitiv von meinem eigenen Kampf, aber ich denke, dass sich jeder durch eigene Erfahrungen damit identifizieren kann, was ich durchgemacht habe. Jetzt, da ich weiß, dass ich für verschiedene Länder und Kulturen, für Fans weltweit schreibe, halte ich die Songs allgemein genug, dass sie jeder versteht und für sich selbst interpretieren kann. „We’ve All BeenThere“ ist fast ein Mantra für mich – ‚Here I am…these scars on my hands…doing the best I can’ – Im Hintergrund singt der Chor ‚We’ve all been there’ – ich habe meine eigene Therapie in Worte gefasst.“

Die erste Single „Tonight“ wird immer noch in allen großen Radiostationen gespielt, für die Band auch während seiner Abwesenheit und der Jahre des Schweigens ein anerkannter Künstler geblieben ist. Die Single „Only One“ ist zwei Mal für die US Serie (CW) „Vampire Diaries“ verwendet worden und war in der TV Kampagne für den letzten Sommer World Cup zu hören. Das eindrucksvolle Video zu „Tonight“, bei dem TV Veteran David Barrett (The Vampires Diaries, CSI NY, NCSI: Los Angeles) Regie führte, das vom Team der Serie „Twilight“ produziert wurde, zeigt Alex Band, wie er die Stuntszenen selber meistert – z.B. Fliegen von einer Felsklippe (zu sehen auf YouTube). Wie das Video uns zeigt, beschreibt der Song eine übernatürliche Liebesgeschichte.

„Ich wollte keinen herkömmlichen Liebessong schreiben“, erinnert sich der Künstler. „Ich wollte eine außergewöhnliche Bedeutung – und das war vor der Wiederauferstehung der Vampire Lovestories. Ich hatte den Film „Underworld“ gesehen und dachte es wäre cool und mal was anderes über einen Vampir zu schreiben, der versucht ein Mädchen für sich zu gewinnen um eine Nacht mit ihr zu teilen. Das führte zu Textzeilen wie ‚Let the music take us over / We’ll fall into forever, all is right / Cause I got you there where I want you tonight…“.

Band’s Kreativität wird nicht nur durch seine persönlichen Erlebnisse ausgelöst, sondern auch durch das, was er bei Freunden und Familie miterlebt und gesehen hat, die durch schwierige Zeiten gegangen sind. Auch aktuelle Ereignisse in der Welt haben ihn beeinflusst und vor allem Musik. „Ich glaube nicht, dass sich jemand meine Songs anhören kann, ohne zu realisieren, dass ich ein großer U2-Fan bin. Ich finde meine Inspiration bei Konzerten meiner Lieblingsbands wie U2 und Coldplay. Aber die größte Inspiration für dieses Album kam von dem, was ich persönlich durch gemacht habe – die ganze Frustration und bei alle dem Negativen immer noch positiv zu bleiben. Aber eines ist sicher: dabei entstanden ein paar verdammt gute Songs“, sagt Alex.

Das Gegenstück des Titelsongs ist der Abschlusstitel „Start All Over Again“. Sobald wir dieses Lied geschrieben hatten, wusste ich sofort, dass das der letzte Track des Albums werden muss“, sagt Band. „Er geht in einen jam-out Teil mit einem Chor meiner synchronisierten Stimme singend über ‚After all you’ve done / You thought there’d be someone / To give you everything you want’ – der Gedanke daran: ‚Haven’t I done enough?’ Aber manchmal bekommt man nicht, was man möchte, oder wo man es möchte. Dann muss man das so akzeptieren und noch einmal von vorn anfangen. Dieses Lied zu schreiben, war für mich eine Art Offenbarung. Dadurch wurde er zum perfekten Abschlusssong meines Albums.“

Also wo war Alex Band die ganze Zeit über? „Nach dem zweiten Album“, erinnert sich Alex, „wollten meine Partner von The Calling andere Wege des Musikbusiness beschreiten. Da ich als Gesicht und Stimme von The Calling mehr oder weniger alles alleine gemacht habe, beschloss ich als Solokünstler weiter zu arbeiten. Als die Verantwortlichen bei RCA Records darauf bestanden, dass er Teil eines „Supergroup“ Albums werden sollte, schaute sich Band anderweitig um und sein Vertrag wurde ein Jahr später aufgelöst. Innerhalb der nächsten Jahre unterzeichnete Alex einen Vertrag mit Geffen/A&M als Solokünstler.

Somit begann ein langwieriges Projekt, das fast drei Jahre dauerte und in das letztlich fünf Co-Produzenten eingebunden waren: John Fields (Switchfoot), Tal Herzberg, Chuck Reed – er steuerte zwei Tracks bei – und Matt Serletic, der einen Track lieferte. An der Seite von Alex Band, der die Gitarren –und verschieden Basslines spielte, waren Musiker wie Drummer Abe Laboriel Jr., Dorian Crozier, Kenny Aronoff, Keyborder Jamie Muhoberac und Gitarrist Tim Pierce vereint. Paul Buckmaster (Elton John’s 70’s Classics) steuerte verschiedene Arrangements zu einzelnen Tracks bei, während Chris Lord-Alge das Album mixte, so wie er es zuvor schon bei The Calling getan hatte. Voll gepackt mit Hits – auffallend zusammenspielend im Gegensatz zu den einzelnen Originalen – wurde das Album 2008 vollendet.

Später im selben Jahr unterzog sich das Record Label Geffen einer Umstrukturierung und das Album landete in der Warteschleife. „Zur selben Zeit verstarb mein Manager Stu Sobol, der mir 10 Jahre zur Seite gestanden hatte, was unglaublich traurig und beängstigend war“, erklärt Alex. „Ich erkannte schnell, dass ich mir bei all den großen Veränderungen bei Geffen und dem Tod von Stu einen gewaltigen Vertrauensvorschuss und Glauben an mich selber verpassen musste. Also entschied ich mich dafür, dass wenn ich scheitern sollte, das lieber mit etwas tun würde, was ich wirklich wollte und als eigener Boss.“

Band verbrachte ein weiteres Jahr damit, Verhandlungen zu führen und investierte eine beträchtliche Summe seines eigenen Vermögens dafür, Geffen /Interscope verlassen und das Master seines Albums kaufen zu können, an dem er nun mittlerweile fünf Jahre gearbeitet hat. Man kann durchaus sagen, dass er sowohl finanziell als auch emotionell in die Musik investiert hat. Im letzten Jahr war Alex damit beschäftigt, sein eigenes Plattenlabel in den USA „AMB Records“ zu gründen, für das er ein Team zusammen stellte und sich den Partner EMI suchte. Das Plattenlabel EMI vertreibt das Album in den USA und veröffentlichte es in verschiedenen Ländern weltweit. „Ich habe endlich über alles Kontrolle, was auch der Hauptgrund für alles ist, was ich durchmachen musste“, sagt Band. „Jetzt habe ich als Solokünstler noch einmal ganz neu angefangen und stelle mich der Welt neu vor.“

Dem Rostocker Publikum übrigens auch ganz persönlich bei seinem Live-Auftritt am 17. Oktober im Moya. Um 19 Uhr beginnt das Konzert von Alex Max Band. Es ist sein erstes in Mecklenburg-Vorpommern.

Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufskassen, im Internet auf www.goliath-show.de und unter der Tickethotline 0381 – 609350 (auch Kartenversand).

Quelle: GOLIATH Show & Promotion GmbH

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