Schiffe aus Beton - Vortrag auf dem Traditionsschiff

Der Betonschiffbau in Deutschland von 1917 bis 1945 ist am 8. März Thema im Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum

Betonschiff
Betonschiff

Das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum auf dem Traditionsschiff im IGA Park lädt am 8. März um 16.00 Uhr zu einem besonderen Vortrag ein. Museumsleiter Dr. Peter Danker-Carstensen referiert zum „Betonschiffbau in Deutschland 1917 bis 1945“.

Holz, Eisen und Stahl sind die traditionellen Werkstoffe für den Schiffbau, aber auch Aluminium und glasfaserverstärkte Kunststoffe werden im Bootsbau eingesetzt.

Ungewöhnlich aber sind Schiffe mit Rümpfen aus Beton. Dabei hatte der französische Graf Lambot schon 1854 in Paris ein Betonboot hergestellt. In und nach beiden Weltkriegen wurde der Betonschiffbau aktuell, weil Stahl ein knapper Baustoff war.

Erhalten blieben von dieser seltenen Spezies der 1921 gebaute Schlepper PAUL KOSSEL im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven, der Seeleichter RIVERBOAT in Lübeck, das Küstenmotorschiff TREUE in Bremen, ein vor Redentin auf den Grund der Wismarer Bucht gesetzter Seeleichter und das Schwesterschiff CAPELLA im Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum in Rostock. Letztere wurden alle 1943/44 gebaut und markieren mit ihrer Schalenbauweise einen Wendepunkt im Betonschiffbau.

Quelle: IGA Rostock 2003 GmbH, Foto: Repro Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum

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