Hansa Rostock am Sonntag bei Dynamo Dresden zu Gast

Nach der Auftaktpleite möchte der FC Hansa Rostock mit drei Punkten aus dem Ost-Derby gegen die SG Dynamo Dresden zurückkehren

22. Juli 2011, von
FC Hansa Trainer Peter Vollmann
FC Hansa Trainer Peter Vollmann

Ein Umzug stand diese Woche im Mittelpunkt des Trainings beim FC Hansa Rostock. Raus aus den Miniluftschlössern, zurück in ein angemessenes Haus, wie Trainer Peter Vollmann es ausdrückte. Nach der Heimpleite im Auftaktspiel gegen den SC Paderborn ist die Mannschaft wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen.

„Wenn wir diesen Umzug gut überstanden haben“, blickte der Coach optimistisch in die Zukunft, „dann können wir auch in Dresden wieder gut spielen.“ Bis auf Stephan Gusche kann Vollmann im zweiten Saisonspiel auf den kompletten Kader zurückgreifen. Nur der Einsatz von Robert Müller nach einer Wadenverletzung im Training ist für Vollmann noch fraglich, doch „wir hoffen, dass er einsetzbar ist.“

Wie die Mannschaft am Sonntag auflaufen wird, steht noch nicht fest. Sehr wahrscheinlich ist jedoch eine Abkehr vom „Sechser“. Denn dass Hansa vor allem im Zentrum kompakter stehen muss, ist nach dem Auftaktspiel klar. Auch Mohammed Lartey und Kevin Pannewitz könnten sich dabei wieder auf den Zettel des Trainers bringen.

Robert Müller vom FC Hansa Rostock
Robert Müller vom FC Hansa Rostock

„Ich glaube, dass es ganz wichtig ist, dass man sich jetzt nicht von dieser Heimniederlage vom Stuhl ziehen lässt“, so Peter Vollmann. Erst nach sechs bis acht Spielen könne man seriös urteilen, wie der Saisonauftakt verlaufen sei.

Mit Blick auf das als Risikospiel eingestufte Ost-Derby hofft der Hansa-Coach, dass das Hauptaugenmerk auf dem Platz liegt und das Spiel im Mittelpunkt steht. „Der Osten hat wieder einmal eine große Chance sich gut zu präsentieren“, ergänzte er.

29.000 Fans werden am Sonntag im ausverkauften Dresdner Glücksgas-Stadion erwartet, darunter rund 1700 Hansa-Anhänger, die ihre Mannschaft beim ersten Auswärtsspiel dieser Saison unterstützen wollen.

Hansa-Pressesprecher Lorenz Kubitz wies noch einmal darauf hin, dass eine Anreise ohne Ticket nicht sinnvoll ist, da die Gästekasse nicht geöffnet sein wird. Das Stadiongelände wird durch die Polizei weiträumig abgesperrt, ohne Karte ist kein Zutritt möglich.

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