Rettungsschwimmer erneut in Warnemünde im Einsatz

Zwei Badegäste schaffen es nicht mehr aus eigener Kraft zum Strand zurück – Wasserwacht rettet die beiden aus dem Bereich der Mole

30. Juli 2013
Am Strand von Warnemünde ist es nicht ungefährlich zu nah an der Mole zu baden
Am Strand von Warnemünde ist es nicht ungefährlich zu nah an der Mole zu baden

Im Bereich der Mole am Warnemünder Strand ereignete sich am Dienstagmorgen erneut ein Zwischenfall. Eine Urlauberin informierte gegen 8.40 Uhr bereits anwesende DRK-Rettungsschwimmer auf Turm 1, dass sich ein befreundetes Paar im Wasser befindet und offensichtlich nicht aus eigener Kraft an den Strand zurückkommt. Umgehend rückten fünf Rettungsschwimmer der DRK-Wasserwacht aus, um den beiden zu Hilfe zur kommen. Es gelang, beide Badegäste nahezu unverletzt zu retten und mit Unterstützung des inzwischen eingetroffenen Rettungsdienstes sofort medizinisch zu versorgen. Beide Urlauber kamen entkräftet, mit leichten Unterkühlungen davon.

Gegenwärtig überwachen die DRK-Rettungsschwimmer zwischen 9 und 18 Uhr die Strandabschnitte in Warnemünde und Markgrafenheide. „Auch wenn sich der Vorfall am Dienstag bereits vor unserer Einsatzzeit ereignete und die rote Flagge auf den Türmen noch nicht gehisst war, so wäre er vermeidbar gewesen“, appelliert Torge Strobach, am Einsatz beteiligter Rettungsschwimmer, an die Vernunft der Badegäste. Zur Zeit des Badeunfalls herrschte etwa Windstärke 5 mit sichtbarem Wellengang und Schaumkronen auf der Ostsee. „Bei diesen Windverhältnissen baden zu gehen, ist purer Leichtsinn. Anders als bei kleineren Badeseen im Binnenland bilden sich in der Ostsee dann gefährliche Strömungen und Sogwirkungen, besonders stark im Bereich von Mole und Buhnen“, so Torge Strobach weiter. Die DRK-Wasserwacht mahnt nochmals eindringlich, die eigenen Kräfte nicht zu überschätzen. Hinweise und Signale der Wasserretter sollte jeder ernst nehmen: Die rote Flagge am Rettungsturm bedeutet absolutes Badeverbot für alle, die gelbe Badeverbot für Kinder unter 14 Jahren und Nichtschwimmer sowie ungeübte Schwimmer.

Quelle: DRK-Kreisverband Rostock

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