Die Karten scheinen klar verteilt zu sein: Mit 11 Punkten steht Hansa Rostock auf einem Abstiegsplatz, während Greuther Fürth mit der dreifachen Punktzahl nur zwei Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz hat.
Auch was die Anzahl der Treffer betrifft, steht das Verhältnis bei 3:1. 33 Tore konnte Fürth in der laufenden Saison erzielen, den Rostockern gelangen gerade einmal elf. Mit Olivier Occean und Christopher Nöthe (9 bzw. 8 Treffer) stehen gleich zwei Fürther in den Top 10 der Torschützen. Bei Hansa ist es bezeichnenderweise immer noch Abwehrmann Matthias Holst, dem bisher die meisten Treffer (2) gelangen.
Doch nicht nur offensiv läuft es für Fürth in dieser Saison gut. Mit gerade einmal 14 kassierten Treffern (nur Paderborn ist mit 13 noch besser) ist das Kleeblatt-Team von Mike Büskens auch defensiv sehr gut aufgestellt.
Keine leichte Aufgabe für Hansa-Trainer Peter Vollmann, der den Vorstand nach der 2:5-Heimpleite gegen Union Berlin zu Wochenbeginn davon überzeugen musste, dass er die Mannschaft aus der Krise führen kann.

„Wenn wir es defensiv hinbekommen, haben wir auch in diesem Spiel die Möglichkeit, nach vorne zu kommen und Tore zu erzielen“, will Vollmann im letzten Spiel der Hinrunde in Fürth punkten, auch wenn man sich ein Spiel nicht „ermauern“ könne. „Man muss immer mit seinem eigenen Ballgewinn, mit seinen eigenen Ballbesitzzeiten entsprechend gut umgehen.“

Genesen ist hingegen Kapitän Sebastian Pelzer, der ebenso wie Dominic Peitz nach verbüßter Gelb-Strafe wieder in der Startelf stehen dürfte. „Ich erwarte, dass wir insgesamt besser auftreten als im letzten Spiel gegen Union Berlin - ich glaube, das erwartet jeder“, spricht Vollmann wohl allen Fans aus dem Herzen.
Anpfiff in der Fürther Trolli Arena ist heute um 13:00 Uhr. 7.500 Zuschauer werden erwartet, darunter etwa 1.000 Hansa-Anhänger.
Bericht von der Partie Greuther Fürth gegen Hansa Rostock