„Aktenzeichen XY... ungelöst“ sucht Ferienwohnungsbetrüger

Eine Betrugsserie mit Ferienimmobilien in Kühlungsborn, bei der 2014 Dutzende Urlauber betrogen wurden, ist heute Gegenstand der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“

20. Januar 2016
Betrug mit Ferienwohnungen in Kühlungsborn - Polizei sucht Hinweise in „Aktenzeichen XY... ungelöst“
Betrug mit Ferienwohnungen in Kühlungsborn - Polizei sucht Hinweise in „Aktenzeichen XY... ungelöst“

Im Juli und August des Jahres 2014 wurden Dutzende Urlauber aus dem gesamten Bundesgebiet um mehrere Zehntausend Euro betrogen.

Die bisher unbekannten Täter hatten hierbei über die Internetportale www.ferienwohnungen.de und www.ostsee-ferienwohnungen.de sowie „eBay Kleinanzeigen“ Inserate für eine preiswerte Ferienwohnung in Kühlungsborn geschaltet, ohne die tatsächliche Verfügungsgewalt über diese zu haben. Daraufhin nahmen die Geschädigten Kontakt zu den Tätern auf und überwiesen in der Folge zum Teil die kompletten Mietpreise im Voraus. In einigen Fällen kam es zur Übergabe der Gelder durch die Geschädigten an die Täter im Raum der Hansestadt Rostock.

Nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen geht die Polizei von mindestens zwei männlichen Tätern und einer weiblichen Täterin aus. In diesem Zusammenhang konnten über die Aussagen mehrerer Zeugen Phantombilder zu den Tätern angefertigt werden. Verschiedene Hinweise stützen zudem die Annahme, dass die Täter in o.g. Zeitraum vornehmlich in Kühlungsborn aufhältig gewesen sind.

Die Kriminalpolizei bittet die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe und stellt diesen Fall in der bekannten Fernsehserie „Aktenzeichen XY… ungelöst“ vor, die am 20.01.2016 um 20:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt wird.

Informationen und Hinweise nimmt die Polizei telefonisch unter der Nummer 0800/7239613, in jeder Dienststelle sowie über die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

Für sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung der Täter führen, setzt die Staatsanwaltschaft Rostock eine Belohnung in Höhe von 3.000,00 Euro aus.

Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte oder ihnen gleichgestellte Angestelltengruppen bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Über die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock

Schlagwörter: Betrug (75)Ferienwohnung (6)Kühlungsborn (9)Polizei (3857)

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