Fliegerbombe am Rosengarten gefunden - Evakuierung am Mittwoch

Auf der Baustelle am Rostocker Rosengarten wurde eine 250-Kilo-Fliegerbombe gefunden, der Innenstadtbereich muss ab Mittwochmorgen evakuiert werden

25. März 2019
Fliegerbombe am Rosengarten Rostock gefunden
Fliegerbombe am Rosengarten Rostock gefunden

Die Bombe ist entschärft, alle Sperrungen sind wieder aufgehoben.

Auf einer Baustelle in der August-Bebel-Straße wurde heute Munition aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Fachleute im Auftrag des Munitionsbergungsdienstes Mecklenburg-Vorpommern haben die Munition freilegt. Es handelt sich um eine 250 Kilogramm schwere Sprengbombe.

Um Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten, muss am Mittwoch, 27. März 2019, im Umkreis bis zu 1.000 Metern um den Fundort herum im Interesse der größtmöglichen Sicherheit aller Beteiligten vollständig evakuiert werden. Betroffen sind bis zu 10.000 Rostockerinnen und Rostocker.

Ab 8 Uhr wird der komplette Innenstadtbereich gesperrt sein. Grenzen sind die Straße Am Vögenteich, Am Kanonsberg, Warnowufer/Am Strande, die östliche Stadtmauer bis zum Mühlendamm und südlich die Goethestraße, Herweghstraße und Schwaaner Landstraße/Blücherstraße bis zum Puschkinplatz.

Das Evakuierungsgebiet muss bis 8 Uhr verlassen werden. Nach vollständiger Evakuierung beginnt die Räumung der Munition. Die Dauer kann derzeit noch nicht vorherbestimmt werden.

Ab 7 Uhr steht mit der Stadthalle Rostock, Südring 90, eine Notunterkunft zur Verfügung. Straßenbahnen und Busverkehr werden ab ca. 7.30 Uhr nicht mehr in das Gebiet einfahren können.

Die Regelungen in Schulen und Pflegeheimen werden in Absprache mit den jeweiligen Einrichtungsleitungen getroffen. Die Kindertagesstätten im betroffenen Bereich bleiben am Mittwoch zunächst geschlossen, bis eine Freigabe erfolgt. Autos sollten im unmittelbar angrenzenden Bereich der August-Bebel-Straße, Hermannstraße und Wallstraße nicht geparkt werden.

Am Dienstag, 26. März 2019, ist in der Zeit von 10 bis 18 Uhr ein gemeinsames Bürgertelefon geschaltet, das unter den Rufnummern 0381 4916-2829 erreichbar ist.

Stadtverwaltung und Polizei sind bemüht, alle Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Quelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Pressestelle

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