Hansa - Auseinandersetzungen zwischen Ultras und Polizei

Gewalttätige Aktionen am Rande des DFB-Pokalspieles des F.C. Hansa Rostock gegen den 1. FC Kaiserslautern

20. August 2012
Hansa Rostock - Auseinandersetzungen zwischen Ultras und der Polizei am Rande des DFB-Pokalspieles gegen den 1. FC Kaiserslaute
Hansa Rostock - Auseinandersetzungen zwischen Ultras und der Polizei am Rande des DFB-Pokalspieles gegen den 1. FC Kaiserslaute

Nachdem die „Fanszene Rostock e.V.“ und die „Suptras Rostock `01“ das DFB-Pokalspiel am 19.08.2012 boykottierten, kam es im Umfeld der DKB-Arena zu Auseinandersetzungen zwischen Ultras und der Polizei.

Etwa 120 gewaltbereite Anhänger des F.C. Hansa Rostock zogen mit Sprechchören: „Fußball, Terror und Randale!“ kurz vor Spielende in Richtung DKB-Arena. Als sie dort auf Polizeikräfte trafen, bewarfen sie die Beamten und mehrere Dienstfahrzeuge mit Flaschen und Steinen. Da das Spiel zu dieser Zeit bereits beendet war, mischten sich die Randalierer anschließend unter die Zuschauer, die das Stadion in großer Zahl verließen. Aus der nunmehr 200 Personen starken Gruppierung wurden erneut Polizeibeamte mit Steinen, Flaschen sowie Pyrotechnik beworfen. Es entstand erheblicher Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. Neben drei Festnahmen (2 x Landfriedensbruch, 1x Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte) wurden bei 45 Personen Identitätsfeststellungen durchgeführt.

Da die Störer immer wieder Deckung in einer nicht unerheblich großen Gruppe von Schaulustigen fanden, gelang es der Polizei nur teilweise die gewaltbereiten Fans einzuschließen.

In diesem Zusammenhang appelliert die Rostocker Polizei an alle friedlichen Fußballfans, sich von gewalttätigen Aktionen zu distanzieren und polizeiliche Handlungsräume zu verlassen. Wer als Schaulustiger Randalierern vor Ort die Gelegenheit bietet, sich in der Masse zu verstecken, trägt in gewissem Maße zu diesen gewalttätigen Aktionen selbst mit bei.

Derzeit werten Beamte des Kriminalkommissariats Rostock umfangreiches Videomaterial aus. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeiinspektion Rostock

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