Steuerschulden - Hoffnung für Hansa Rostock?

Oberbürgermeister Roland Methling schlägt Dringlichkeitssitzung der Bürgerschaft vor, um Hansa Rostock zu helfen

11. Januar 2012, von
Erlassen Stadt und Land dem FC Hansa Rostock einen Großteil der Steuerschulden?
Erlassen Stadt und Land dem FC Hansa Rostock einen Großteil der Steuerschulden?

Der durch eine anstehende Steuernachzahlung in Höhe von 4,5 Millionen Euro finanziell unter Druck geratene FC Hansa Rostock kann neue Hoffnung schöpfen.

Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling schlug Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens heute vor, für den 17. Januar eine Dringlichkeitssitzung der Bürgerschaft einzuberufen. Dabei solle nicht nur „ein klares politisches Zeichen“ gesetzt werden, erklärte Methling, sondern es gehe konkret darum, „auch die notwendigen Entscheidungen in der Hansestadt Rostock zu treffen, um den FC Hansa Rostock eine Zukunft zu geben“.

Es solle auch in Zukunft „alles dafür getan werden“, dass Hansa Rostock „Wirtschafts- und Werbeträger unseres Landes bleibt“, erklärte Rostocks Stadtoberhaupt in einer Pressemitteilung.

Wie die Hilfe konkret aussehen könnte, wurde bislang nicht bekannt. Ohne einen weitreichenden Erlass und eine Stundung der aktuellen Steuerschulden durch Stadt und Land dürfte es Hansa Rostock jedoch kaum möglich sein, die Auflage der Deutschen Fußball Liga (DFL) zu erfüllen.

Die Zeit eilt: Bis zum 18. Januar muss der Hansa-Vorstand gegenüber der DFL einen Nachweis erbringen, wie die Steuerschuld beglichen werden kann. Bis dahin ist es Hansa Rostock untersagt, sportlich dringend notwendige Spielertransfers zu tätigen.

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2 Kommentare

  • Klaus kowalsky sagt:

    Ich würde mich freuen, wenn man diesem Club hilft, gehört zu uns, wie das tägliche Brot.

  • donner sagt:

    auf keinen fall dürfen irgendwelche steuern erlassen werden, rechtlich ist das garnicht möglich, die Stadt darf auch garnicht verzichten, es gibt ein Grundgesetz und die Gleichheit davor, anderen wird alles gepfändet und bestraft, unmöglich, es muß wie bei allen anderen gehandelt werden, und das sofort, Konten dichtmachen, zwangsverwalten und insolvenz beantragen.

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