HMT in neuem Gewand - Website und CI modernisiert

Hochschule für Musik und Theater will mit ihrem neuen Erscheinungsbild weltweit um Studierende werben

31. Mai 2011, von
Angelika Thönes ist für die Öffentlichkeitsarbeit der HMT Rostock zuständig
Angelika Thönes ist für die Öffentlichkeitsarbeit der HMT Rostock zuständig

Alles neu macht der Mai. Am letzten Tag des Wonnemonats stellte die Hochschule für Musik und Theater (HMT) ihr neues Erscheinungsbild vor. Ihre akustische Vielfalt hat die Hochschule schon längst unter Beweis gestellt, nun wird auch ihr visueller Auftritt noch bunter.

Das zur Tradition gewordene HMT-Rot bleibt erhalten. Doch es strahlt nun frischer und heller. Andere Farben sollen zukünftig den Gestaltungsspielraum erweitern und so mehr Abwechslung und Übersichtlichkeit ermöglichen.

Das alte Logo, welches seit dem Umzug ins Katharinenstift 2001 Markenzeichen der HMT ist und bis auf die Gründung der Hochschule im Jahre 1994 zurückgeht, wurde ebenfalls weiterentwickelt.

Angelika Thönes und Rektor Christfried Göckeritz präsentieren ein Plakat im neuen Erscheinungsbild
Angelika Thönes und Rektor Christfried Göckeritz präsentieren ein Plakat im neuen Erscheinungsbild

Auslöser für das neue Erscheinungsbild (Corporate Design) war die Umgestaltung der Website. Sie entsprach nicht mehr den Ansprüchen, sowohl hinsichtlich der Ästhetik, als auch der Nutzerfreundlichkeit, erklärt Angelika Thönes, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit der HMT.

Den alten Internetauftritt gibt es schon seit zehn Jahren. Seither habe die Bedeutung des Internets wesentlich zugenommen. „Da tummelt sich unsere Zielgruppe“, so Angelika Thönes weiter.

Neben den Veranstaltungsbesuchern, den Sponsoren, den eigenen Mitarbeitern und den Studierenden sind es vor allem die Studieninteressierten, die auf diese Weise angesprochen werden sollen und das weltweit. „Die Hochschule ist international ausgerichtet. Wir stehen hier in einem Wettbewerb. Allein in Deutschland gibt es 24 Musikhochschulen. Da darf man sich nicht ausruhen“, sagt HMT-Rektor Christfried Göckeritz. Vom deutschlandweiten Rückgang der Anzahl der Studienanfänger sei die Rostocker Musik- und Theaterhochschule jedoch nicht betroffen. Viele Bewerbungen würden darüber hinaus aus dem Ausland eingehen.

Dass die Rostocker Hochschule zu den schönsten zählt, könne man am anderen Ende des Planeten aber nicht sofort erkennen, begründet Kanzler Frank Ivemeyer den Schritt zur visuellen Erneuerung. Da soll der Internetauftritt eben Überzeugungsarbeit leisten.

Für Studieninteressierte sei es schon wichtig, welche Studieninhalte, Lehrkräfte und Veranstaltungen die HMT bietet. Ausführliche Beschreibungen der Studiengänge sind daher in die Website eingepflegt worden und sollen nun durch eine übersichtliche Navigation mit wenigen Klicks zugänglich sein. Demnächst werden sie auch in englischer Sprache zur Verfügung stehen.

Die beiden HMT-Studentinnen Jasmin Dominick und Henriette Klauk mit dem neuen CI ihrer Hochschule
Die beiden HMT-Studentinnen Jasmin Dominick und Henriette Klauk mit dem neuen CI ihrer Hochschule

Bewährt habe sich insbesondere der Live-Stream. Vor allem Familienangehörige in Asien nutzen ihn gern, um Einblick in die Arbeit der Studierenden zu bekommen. „Damit transportieren wir das Flair unserer Veranstaltungen“, sagt Frank Ivemeyer. Aber auch die Bilder auf der Website sollen einen Eindruck von den Produktionen der HMT vermitteln.

Die Website versteht sich jedoch nicht nur als Informationsangebot, sondern soll auch der Kommunikation dienen. So wird es zukünftig die Möglichkeit geben, sich online zu bewerben oder in einem abgeschlossenen Bereich Prüfungsergebnisse nachzulesen. Virtuelle Pinnwände sollen einen Gang ins Katharinenstift überflüssig machen.

Aber nicht nur auf der Website wird das neue Erscheinungsbild umgesetzt. Auch die Gestaltung der Druckerzeugnisse, wie Veranstaltungsplakate, Werbeflyer und Geschäftsausstattung, orientiert sich an den neuen Vorgaben. Gut 30.000 Euro hat sich die HMT ihr neues Gewand kosten lassen.

Noch druckfrisch müssen sich die Studierenden erst noch mit dem neuen Outfit vertraut machen. Klarinettenstudentin Jasmin Dominick sieht es heute zum ersten Mal. Ihre Kommilitonin Henriette Klauk hat es sich schon angeschaut, bevorzugt aber das alte Aussehen, da es mehr Wärme ausstrahlte.

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