Imagefilm „Clever mobil durch Rostock“

Imagefilm zur neuen Dachmarke „Rostock mobil“ will Alternativen zum Auto aufzeigen

8. Mai 2019
Cosima Fischlein spielt Tochter Mira im Imagefilm „Rostock mobil“
Cosima Fischlein spielt Tochter Mira im Imagefilm „Rostock mobil“

Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes wurde ein Filmspot mit dem Motto: „Rostock mobil – die Challenge“ entwickelt. Der Kurzfilm hebt die Mobilitätsalternativen und ihre jeweiligen Stärken hervor. Er transportiert die Botschaft „Sei clever mobil“. Denn der bewusste Einsatz des passenden Transportmittels verschafft nicht nur Zeit- sondern auch Geldvorteile. Die beteiligten Partner: die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, die Rostocker Straßenbahn AG, die Stadtwerke Rostock, der ADFC Rostock, der Carsharing-Anbieter YourCar und Bike Market beauftragten für die Realisierung des Spots die Rostocker Filmproduktionsfirma Rabauke. In dem Film wird ein Wettrennen durch die Stadt zwischen der Tochter Mira und ihrem Vater Dieter inszeniert. Dies soll ebenfalls den Generationswandel hinsichtlich des Mobilitätsverhaltens widerspiegeln.

Immer mehr junge Menschen verzichten ganz bewusst auf den Führerschein oder ein eigenes Auto. Die einzelnen Fortbewegungsmittel werden je nach Bedürfnis gewählt. Ob der Fernbus, der Zug oder die Mitfahrgelegenheit für eine Fernreise oder das Rad, der Bus, die Bahn, das Carsharing-Auto in der Stadt. Dieses Verhalten wird auch als Multimodalität bezeichnet, weil zwischen den einzelnen Mobilitätsangeboten gewechselt wird.

So tritt auch in dem Filmspot Vater Dieter mit seinem Auto an und Mira bewegt sich multimodal durch die Stadt. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen gestaltet sich und jeder der beiden macht seine eigenen Erlebnisse. Wer am Ende gewinnt? Sehen Sie selbst unter: www.rostock.de/mobil.

Auch in Rostock gibt es bereits heute zahlreiche Mobilitätsalternativen für eine saubere, gesündere und klimafreundliche Fortbewegung. Mit der Marke „rostock mobil“ soll alles rund um das Thema nachhaltige Mobilität beworben und bekannt gemacht werden – egal ob Fuß, Fahrrad, ÖPNV, Sharing-Angebote oder E-Mobilität. Alle Informationen werden auf der städtischen Webseite www.rostock.de/mobil beworben und auch zukünftig über Facebook geteilt. So erhofft sich die Stabsstelle Mobilitätsmanagement, Wissenslücken zu beseitigen und dass sich dann auch nach und nach Mobilitätsverhalten ändern kann. Damit einher geht ein stetiger Ausbau von Mobilitätsangeboten. Der Rostocker Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus weiß: „Viele wissen gar nicht, dass man mit einem Ticket sowohl Bus, Straßenbahn, S-Bahn und Fähre fahren kann. Oder dass es bereits drei Carsharing-Anbieter mit derzeit fast 60 Fahrzeugen in der Stadt gibt. Oder welche Vorteile man als Besitzer eines Elektro- oder Hybridautos hat. Genau da müssen wir ansetzen!“

Mit Hilfe des Filmspots soll dazu angestoßen werden, das eigene Mobilitätsverhalten zu reflektieren und vielleicht auch Routinen zu hinterfragen.

Quelle: Pressestelle der Hanse- und Universitätsstadt Rostock

Schlagwörter: Fahrrad (122)Mobilität (6)Verkehr (385)

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2 Kommentare

  • AFRIED sagt:

    Anstelle Unsummen für dämliches Marketing auszugeben, sollten die öffentlichen Verkehrsmittel subventioniert werden. KURZSTRECKE kostet mitlerweile fast 2 EUR!!! Das kann doch wohl nicht sein!? Wenn die öffentlichen Verkehrsmittel für jeden bezahlbar und die Fahrradwege optimal sind, dann werden die Leute schon ganz von allein ihre PKW-Nutzung überdenken. Nicht zu letzt könnte eine flächendeckendere Geschindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 zum Umdenken bewegen.

  • Robert sagt:

    Eine Monatskarte bei der RSAG kostet aktuell 58€, dass sind, sofern man 365Tage mobil sein möchte, 696€. Durch die geplante Neuanschaffung von Straßenbahnen der RSAG wird es unter Garantie nicht bei den 58€ pro Monat bleiben. Hinzu kommt, dass man an Sonn-und Feiertagen schon sehr auf die Abfahrtszeiten achten muss, da man sonst schon gut und gerne zwischen 30 bis 60min auf den nächsten Bus bzw. der nächsten Bahn warten muss. Das Problem hat man mit dem Auto nicht. Ich bezahlme für meinen kleinen KIA Picanto nicht einmal 400€ im Jahr an Steuern und Versicherung. Kurzum, solange die Preise des öffentlichen Nah- als auch Fernverkehrs so hoch angesiedelt sind, braucht sich keiner zu wundern, warum die Bürger/innen bei ihren Autos bleiben!

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