Kirchenplatz und Kurgarten in Warnemünde

Rund um Warnemündes Zentrum

18. Oktober 2009, von
Kirche am Kirchenplatz in Warnemünde
Kirche am Kirchenplatz in Warnemünde

Der Kirchenplatz in Warnemünde ist ein geschichtsträchtiger Ort und spielt seit jeher eine wichtige zentrale Rolle. Ob Bäcker, Supermarkt, Sparkasse, Einzelhandel oder gastronomische Einrichtungen – vieles ist hier auf kleinem Raum zusammen und lässt den Kirchenplatz auch heute noch zu Warnemündes Zentrum werden. In der Mitte thront das wichtigste Bauwerk des Platzes, die Kirche. 1866 begann der Bau, 1871 wurde das neugotische Gebäude eingeweiht.

Die heutige Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Warnemünde ist für Besucher täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Jeden Sonntag findet der Gottesdienst um 10 Uhr, jeden Donnerstag die Morgenandacht um 9 Uhr und jeden Samstag das Mittagsgebet mit Orgelmusik um 12 Uhr statt. In unregelmäßigen Abständen werden Veranstaltungen durchgeführt, wie beispielsweise ein Orgelkonzert am 24. Oktober.

Kurpark in Warnemünde
Kurpark in Warnemünde

Der Kurpark Warnemünde ist eine denkmalgeschützte Parkanlage. Historisch gewachsen, stellt er einen ruhigen und grünen Gegenpart zum Trubel auf dem Kirchenplatz dar. Bereits 1795 wurden auf dem jetzigen Territorium Pflanzungsversuche unternommen. 1928 wurde das Kurhaus fertiggestellt und der Kurgarten durch neue Wegevernetzungen abgetrennt. 1999 startete eine umfassende Rekonstruktion durch Rückgewinnung der Grünflächen und Neuordnung der Raumstrukturen.

Bronzeplastik Frauenfigur im Warnemünder Kurpark
Bronzeplastik Frauenfigur im Warnemünder Kurpark

Die unscheinbare Oase mit viel Großgrün, Wegen zum Spazieren sowie vielen Spielmöglichkeiten für die Lütten kann mit dem Ostseestrand-Potenzial leider nicht mithalten. Zu Unrecht wird dem Kurpark Warnemünde daher recht wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Ein Gedenkstein aus Granit mit Bronzerelief erinnert an den in Rostock geborenen Schriftsteller John Brinckman. Neben der Frauenfigur aus Bronze (1962) von Karl-Heinz Schamal stellt dieser eines der künstlerischen Highlights dar.

Weniger passend wirkt die wuchtige öffentliche Toilette auf dem Gelände. Sie stört das Bild der „Grünen Entspannung“ und ist absolut deplatziert. Toll für große und kleine Kinder fand ich hingegen den Sandkasten mit Schaufelbagger. Ich setzte mich dran und summte in Gedanken „… Bodo mit dem Bagger und der baggert noch …“.

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