
Unter der Leitung von Oberbürgermeister (OB) Roland Methling, dem ich heute mal die Hand schütteln durfte, trafen sich Delegierte aus Parchim und Rostock zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen dem Volkstheater Rostock und dem Zweckverband Mecklenburgisches Landestheater Parchim.
Die Bürgerschaft der Hansestadt Rostock hatte dem Vertrag bereits in ihrer Sitzung am 2. Dezember 2009 zugestimmt. Initiator dieser sinnvollen „Teamwork“ war die Forderung des Kultusministeriums nach einer Zusammenarbeit zwischen Theatern in Mecklenburg-Vorpommern. So fanden sich die Verantwortlichen aus Politik und Kultur zusammen.
Nachdem der OB die Gäste in einer lockeren Runde bei Kaffee und Keksen begrüßte, kam der Landrat des Landkreises Parchim, Klaus-Jürgen Iredi, zu Wort. Der Generalintendant des Rostocker Volkstheaters, Peter Leonard, sowie der Geschäftsführer der Theater GmbH in Rostock, Kay-Uwe Nissen, ergänzten dessen Ausführungen.

Der Intendant des Landestheaters in Parchim, Thomas Ott-Albrecht, lobte die Worte seines Kollegen Leonard mit den Worten: „Ich bin beeindruckt.“ Nun fügte er sehr sachlich die Beweggründe aus seiner Sicht an. Bezug nehmend auf die Kreisgebietsreform werde das Einzugsgebiet größer und der Bedarf an Theatern sei auf jeden Fall vorhanden. Auch die etwa 120 km Entfernung zwischen den beiden Partnerstädten seien kein Problem, weder für die Größe der Bühnen noch für die Art der Inszenierungen.


Man wolle insbesondere Akzente in der Jugendarbeit setzen. Nicht zuletzt das große Medieninteresse zeigt, welche Bedeutung und gleichzeitig Hoffnung in dieser Kooperation gesehen wird.