Kunst und Skulpturen im Ostseebad Warnemünde

Kunstwerke – Warnemündes Schätze

16. Oktober 2009, von
Plastik Nördliches Firmament am Strom in Warnemünde
Plastik Nördliches Firmament am Strom in Warnemünde

Das charakteristische Erscheinungsbild des im 14. Jahrhundert gegründeten Dorfes Warnemünde ist geprägt von typischen Fischerhäusern. Neben der Ostsee und den historischen Gebäuden hat das Ostseebad Warnemünde aber auch künstlerisch einiges zu bieten. Begleitet mich doch einfach auf meinem kleinen Streifzug durch Warnemünde – Thema Kunst.

Die 1998 erstellte Bronzereliefkugel „Das nördliche Firmament“ von Inge Jastram (Frau des bekannten Bildhauers Jo Jastram) am Zugang zur Westmole zeigt ihre Interpretation des nördlichen Sternenhimmels. Die Plastik ist das Pendant zum „Südlichen Firmament“ von Helmtrud Nyström am Alten Zollhaus.

Skulptur Liebesglück an Warnemünder Promenade
Skulptur Liebesglück an Warnemünder Promenade

Als 1827 in Warnemünde Geborener wurde Stephan Jantzen 1976 die Betonplastik „Lotsenehrung“ (am Leuchtturm) gewidmet. Der Seenotretter und Kommandeur ist auch gleichzeitig Namensgeber für einen alten Eisbrecher, der derzeit im Rostocker Stadthafen liegt. Die Bronzefigur „Liebespaar“ (1979) von Wilfried Fitzenreiter an der Promenade ist sehr beeindruckend und soll das Liebesglück symbolisieren.

Plastik Warnminner Ümgang in Warnemünde
Plastik Warnminner Ümgang in Warnemünde

Ein wenig versteckter in der Alexandrinenstraße ist die detailgetreue Bronzeplastik „Warnminner Ümgang“ von Wolfgang Friedrich (2004) zu erblicken. Diese stellt den jährlichen historischen Umzug in Warnemünde nach.

Erwähnenswert sind noch die Bronzeskulpturen „Pony“ und „Hochlandstier“, die 1938 entstanden sind, jedoch erst 1961 hinter dem Hotel Neptun aufgestellt wurden. Das Wappen an der Warnemünder Vogtei stammt gar aus dem Jahr 1605. Höchst bemerkenswert und passend für ein Seebad finde ich die „Große Stehende“ aus bulgarischem Sandanski-Marmor an der Mole. „Sie“ symbolisiert abstrakt eine trauernde Seemannsfrau und wurde von Werner Stötzer (1998) gefertigt.

Skulptur 5 Kontinente am Passagierkai in Warnemünde
Skulptur 5 Kontinente am Passagierkai in Warnemünde

Selbstverständlich ist dies nur ein Auszug der vorhandenen Kunstwerke in Warnemünde und es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Etwas neuer bzw. moderner wirkend ist unter anderem die Metallskulptur „Fünf Kontinente“ (1994), die 2006 saniert und am Passagierkai platziert wurde.

Ebenso gehören die Metallskulptur „Felix“ am südlichen Alten Strom oder das Metall-Mobile „Windspiel“ aus Edelstahl vor dem Hotel Hübner in diese Kategorie.

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