Mr. Pilks Irrenhaus sowie nachgelassene Texte von Henry Pilk

Theaterstück von Ken Campbell an der Bühne 602

Mr. Pilks Irrenhaus an der Bühne 602
Mr. Pilks Irrenhaus an der Bühne 602

Stellen Sie sich vor, Sie kommen nach Hause wie jeden Tag – und bemerken plötzlich, dass sie schon da sind. Oder: Dass das, was exakt so aussieht wie Ihr vertrautes Zuhause, vielleicht nur eine besonders exakte Kopie davon ist. Oder: Dass ein abgehalfterter Cowboy, der eben noch in Argentinien Eisbären züchten war, nun auf einmal von Ihrem Wohnzimmer Besitz ergreift. Oder auch: Dass einfach nur eine Herrensocke in der Suppe schwimmt.

Wenn Sie sich das alles vorstellen können, dann sind Sie der Welt von Mr. Pilk schon ziemlich nahe. Wer dieser Pilk ist, bleibt seltsam im Halbdunkel – kanadischer Dichter? Irischer Trinker? Brachialer Philosoph? Genialer Verrückter? Aber seine Minidramen enthalten hochkonzentrierten Irrsinn in vielfältigster Form, von anarchischen Derbheiten hart an der Grenze des guten Geschmacks bis zu hochintelligenten, absurden Gedankenkonstrukten, die Karl Valentin zur Ehre gereicht hätten. Und sie alle laufen unter Gelächter auf einen Abgrund zu, an dessen Kante immer dieselbe Frage lauert: Was ist Wirklichkeit in diesem Spiegelkabinett? Lustvolle Verwirrung garantiert!

  • 09.09.2011, 20:00 Uhr Bühne 602

Mr. Pilks Irrenhaus an der Bühne 602 – Bericht

Schlagwörter: Bühne 602 (76)Ken Campbell (2)Theater (204)

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