Das Stadt- und Bädermuseum in Bad Doberan

Strandkörbe und Bademoden – entscheidend für die Geschichte der Menschheit

6. September 2009, von
Stadt- und Bädermuseum Bad Doberan im Möckelhaus
Stadt- und Bädermuseum Bad Doberan im Möckelhaus

… so glaubt man zumindest an der norddeutschen Küste. Deswegen hat man ihnen in Bad Doberan ein Museum gewidmet. Noch so eine Sache, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man dort mal hinkommt. Im neugotischen Möckelhaus (erbaut von Ludwig Möckel, der im 19. Jahrhundert auch das Doberaner Münster restaurierte) gibt es auf drei Etagen allerhand Badeutensilien anzuschauen.

Strandkorb im Stadt- und Bädermuseum Bad Doberan
Strandkorb im Stadt- und Bädermuseum Bad Doberan

Im Stadt- und Bädermuseum finden sich darüber hinaus aber auch einige interessante Ausstellungsstücke zur Geschichte Bad Doberans – über seine Blütezeit als Residenz der Gäste, die tagsüber am Strand in Heiligendamm baden gingen, oder seine Bedeutung im Dritten Reich, mit Adolf Hitler als Ehrenbürger (dazu ein sehr interessanter Artikel von 2007: Bad Doberan:  Ehrenbürger Adolf Hitler).

Vitrine im Stadt- und Bädermuseum Bad Doberan
Vitrine im Stadt- und Bädermuseum Bad Doberan

Es hängen zahlreiche Zeichnungen, Malereien, Pläne und Fotos an den Wänden. Die Daten sind zum Teil multimedial aufbereitet, überall laden kleine Tafeln und Schilder zum Informieren ein. In gläsernen Vitrinen sind nicht nur Zier- und Gebrauchsgegenstände, sondern auch medizinische Geräte aus zwei vergangenen Jahrhunderten als Erholungsort ausgestellt.

Statue im Museumsgarten
Statue im Museumsgarten

Ein dreidimensionales Modell von Bad Doberan entzückt durch seine gnadenlose Niedlichkeit, und nebenbei ist man immer wieder angetan von den fabelhaften Lichtverhältnissen in diesem einzigartigen Bauwerk.

Das Museum ist nicht groß, aber wenn man alle drei Etagen zur Genüge angesehen hat, kann man immer noch hinaus gehen und im Museumsgarten sowohl das Gebäude, als auch ein paar ausgewählteAustellungsstücke näher in Augenschein nehmen. Klein aber fein, das.

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