Nadine Borchhardt gewinnt beim Wettbewerb „Rostock’s Eleven“

Die Biologin Nadine Borchhardt vom Lehrstuhl „Angewandte Ökologie und Phykologie“ der Uni Rostock hat den Nachwuchswissenschaftlerwettbewerb „Rostock’s Eleven“ gewonnen

11. Juni 2016
Jurymitglied Ferdinand Klien, Nadine Borchhardt, Rektor Wolfgang Schareck (v.l.) (Foto: Daniel Stepputtis)
Jurymitglied Ferdinand Klien, Nadine Borchhardt, Rektor Wolfgang Schareck (v.l.) (Foto: Daniel Stepputtis)

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin beschäftigt sich in ihrer Forschungsarbeit mit biologischen Bodenkrusten in den Polarregionen. Sie zeigte in ihrer Präsentation, dass die sogenannte „Haut der Erde“ viel mehr als nur Dreck ist. So haben Bodenkrusten vielfältige und ökologisch wichtige Funktionen wie die Primärproduktion, Stabilisierung des Bodens und somit Schutz vor Wind- sowie Wassererosion, Stickstoff-Fixierung. Diese Pioniergemeinschaften kommen weltweit vor und besiedeln sogar Extremhabitate wie die Wüsten Afrikas und die Polarregionen.

Nadine Borchhardt gelang es insbesondere durch ihre lebendige Sprache und ihre ansteckende Begeisterung für die vielgestaltigen biologischen „Wohngemeinschaften“ die fachkundige Jury aus Wissenschaftsjournalisten für sich zu gewinnen. Professor Udo Kragl, Vorsitzender des Vereins [Rostock denkt 365°], überreichte gemeinsam mit Professor Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock, und Jurymitglied Ferdinand Klien den mit 365 Euro dotierten Preis.

Bereits zum achten Mal veranstaltete der Verein [Rostock denkt 365°] den Nachwuchswissenschaftlerwettbewerb „Rostock’s Eleven“. Elf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungseinrichtungen der Region Rostock treten dabei an, um ihre Forschungsprojekte und Ideen vor einer fachkundigen Jury vorzutragen.

Hintergrund: 2007 haben die Rostocker Wissenschaftseinrichtungen – die Leibniz-Institute für Ostseeforschung (IOW), Katalyse (LIKAT), Nutztierbiologie (FBN) und Atmosphärenphysik (IAP), das Max-Planck-Institut für Demografische Forschung (MPIDF), das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (Fh IGD), das Fraunhofer-Anwendungszentrum für Großstrukturen in der Produktionstechnik (Fh IPA), das Thünen-Institut für Ostseefischerei (Thünen OF), die Hochschule für Musik und Theater Rostock (HMT) sowie die Universität Rostock den Verein [Rostock denkt 365°] gegründet, um den Wissenschaftsstandort zu fördern. Einer seiner Aktivitäten ist „Rostock’s Eleven“ – ein Kommunikationswettbewerb mit Workshop-Charakter, der Wissenschaftsjournalisten und Nachwuchsforscher zusammenbringt.

Quelle: Universität Rostock, Foto: Daniel Stepputtis

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