Rostock Seawolves besiegen die BSW Sixers mit 88:74

Die Rostock Seawolves feiern gegen die BSW Sixers ihren ersten Sieg in der 2. Basketball-Bundesliga ProB und stehen nach dem 2. Spieltag auf dem 7. Platz

5. Oktober 2014
Rostock Seawolves besiegen die BSW Sixers mit 88:74
Rostock Seawolves besiegen die BSW Sixers mit 88:74

Die Rostock Seawolves gewannen gegen die BSW Sixers mit 88:74 (47:45) und feierten damit ihren ersten Sieg in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Nach zwei Spieltagen stehen die Norddeutschen auf dem siebten Tabellenplatz. Die Wölfe übernahmen nach einer offenen ersten Halbzeit das Kommando. Im Schlussviertel zogen sie zweistellig davon und begeisterten die 811 Zuschauer in der stimmungsvollen Ospa-Arena.

Nach der 75:82-AuftaktniederlageIn beim RSV Eintracht vertraute Coach Sebastian Wild derselben Startformation mit Tim Vogt, Sven Hellmann, Yannick Anzuluni, Jarrell Crayton und Daniel Lopez. Nach dem gewonnenen Sprungball dauerte es nur wenige Sekunden, ehe die Zuschauer in der Wolfshöhle erstmals einen Jubelsturm entfachten: Yannick Anzuluni erzielte per Dreipunktewurf die ersten Zähler in der Bundesliga-Geschichte der Rostock Seawolves. Der Kanadier mit afrikanischen Wurzeln war der Mann des ersten Viertels. Nach knapp zwei Minuten lagen die Hanseaten mit 5:10 in Rückstand, doch Anzuluni hielt sein Team mit Distanzwürfen, Dunks und Korblegern im Rennen; 15 der ersten 19 Seawolves-Punkte gingen auf Anzulunis Konto. Auf der Gegenseite zeigte der 19-jährige Robert Zinn seine Qualitäten und punktete stark aus der Nahdistanz. Am Ende stellte der U20-Nationalspieler den Topscorer der BSW Sixers mit 18 Punkten.

Im zweiten Durchgang, in den beide Teams beim Stand von 19:24 starteten, zeigten die Wölfe ihren bissigen Charakter. Die aggressive Defensive erzwang nun Ballgewinne, unter dem Korb tanzte Seawolves-Neuzugang Daniel Lopez seine Gegenspieler schwindelig und punktete mehrfach per Korbleger. Auch Sven Hellmann setzte in diesem Abschnitt wichtige Akzente in der Offensive und zog immer wieder beherzt zum Korb. Dadurch rissen die Hausherren sowohl die Zuschauer von den Sitzen als auch die Spielkontrolle an sich. Der Halbzeitstand von 47:45 ließ auf eine spannende zweite Hälfte hoffen.

Nach der Halbzeit hielten die Gastgeber die Fäden weiter fest in der Hand, rührten in der Verteidigung Beton an und erlaubten somit nur zwölf Punkte der Sixers. Der Seawolves-Express kam nun besser ins Laufen, die Zuschauer peitschten ihr Team nach vorn. Im Schlussviertel blieben die Gäste aus Sachsen-Anhalt weiterhin in Schlagdistanz. Als schließlich Tim Vogt und Anzuluni zwei Dreier in Folge einnetzten und der Vorsprung auf 18 Zähler anwuchs (78:60, 38. Min) toste auf den Rängen endgültig der Applaus. In der Schlussphase erhielten auch Publikumsliebling Jörn Boghöfer wie auch der italienische Guard Niccolò Croci Einsatzzeit und die Seawolves-Fans jubelten über einen souveränen 88:74-Erfolg.

Yannick Anzuluni sammelte insgesamt 24 Punkte, Daniel Lopez kam auf 19 Zähler und Sven Hellmann attackierte den Korb für 16 Punkte. Bei den Gästen punkteten außer Zinn (18 Pkt) auch Frieder Diestelhorst (16) und Tristan Blackwood (15) zweistellig.

Am nächsten Wochenende sind die Rostock Seawolves auswärts unterwegs und wollen bei den Otto Baskets Magdeburg am Sonntag, 12. Oktober, um 16 Uhr den ersten Auswärtssieg der Saison einfahren. Dann wird auch das Fanradio „Wolfsgeheul“ wieder live auf Sendung sein. Am Freitag, 17. Oktober, begrüßen die Wölfe dann die Hertener Löwen um 20 Uhr in der Ospa-Arena. Karten gibt es online auf tickets.Seawolves.de.

Zitat von Coach Sebastian Wild: „Es war ein verdienter Sieg gegen ein sehr gutes Team. Es ist immer schön, den ersten Sieg als Liganeuling zu feiern, vor allem bei solch einer unglaublichen Atmosphäre im ersten Heimspiel. Ein riesiges Dankeschön geht an die zahlreichen Fans. Sie haben uns wirklich getragen, vor allem in der zweiten Halbzeit. Wir haben uns in der Halbzeit vorgenommen, defensiv noch mehr Aggressivität an den Tag zu legen. Das ist uns gelungen. Ich glaube, in der zweiten Halbzeit haben wir nicht so viele Punkte zugelassen und die Rebounds dominiert. Damit können wir zufrieden sein.“

Viertelstände:
19:24, 28:21, 17:11, 24:18

Punkteverteilung der Rostock Seawolves:
Yannick Anzuluni (24), Jörn Boghöfer (0), Jarrell Crayton (2), Niccolò Croci (3), Jens Hakanowitz (9), Sven Hellmann (16), Tobias Lange (2), Daniel Lopez (19), David Markert (2), Zbigniew Owczarek (2), Ivo Slavchev (4), Tim Vogt (5).

Quelle: Rostock Seawolves, Foto: Tobias Hahn

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