Statistische Nachrichten: Stadtbereiche 2009

Senator Georg Scholze präsentiert statistische Zahlen der Hansestadt

19. Mai 2010, von
Statistische Nachrichten Rostock
Statistische Nachrichten Rostock

„Stadtbereiche 2009“ – so der Titel der Publikation, die unsere Hansestadt in Zahlen vorstellt. „Die Struktur und Entwicklung der einzelnen Stadtbereiche der Hansestadt Rostock ist sehr unterschiedlich“, erklärte Georg Scholze, Senator für Finanzen, Verwaltung und Ordnung. „Genaue Informationen dazu werden in der neuen Broschüre der Statistikstelle veranschaulicht.“

Das ausgesprochen umfangreiche Werk vermittelt eine Vielzahl an Daten zur Bevölkerungs- und Sozialstruktur, zur Wirtschaft und zum Arbeitsmarkt, zur Bautätigkeit sowie zum Wohnungsbestand, zum Kraftfahrzeugbestand, zur Kriminalstatistik wie auch zum Wahlverhalten. Der Bestand an infrastrukturellen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Kinderspielplätzen, Schulen, niedergelassenen Ärzten, Apotheken sowie Alten- und Pflegeheimen wird ebenfalls veranschaulicht.

Auf über 400 Seiten werden straßengenaue Bevölkerungszahlen nebst detaillierten Untersuchungen zu allen Stadtbereichen präsentiert. Die Datensätze der 21 Stadtbereiche wurden mit den Daten der Stadt insgesamt und untereinander verglichen. Anhand dieser vielfältigen Angaben können strukturelle Problemstellungen analysiert und beurteilt werden. Veranschaulichend wirken viele farbige Grafiken und thematische Karten.

Georg Scholze, Finanzsenator
Georg Scholze, Finanzsenator

Sehr interessant waren die großen Unterschiede, die beim Vergleich der einzelnen Stadtbereiche sichtbar wurden. Während die Kröpeliner-Tor-Vorstadt mit 18.873 Einwohnerinnen und Einwohnern der einwohnerstärkste Stadtteil ist, leben in Dierkow-Ost nur 1.126 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Kröpeliner-Tor-Vorstadt sind durchschnittlich 36 Jahre jung. Das Durchschnittsalter der Warnemünder dagegen beträgt 53 Jahre. In Groß-Klein, Schmarl und Dierkow-Neu wurden die höchsten Arbeitslosenquoten von 16 Prozent festgestellt. Auch wurde ermittelt, dass sich 11 von den insgesamt 50 Apotheken der Hansestadt Rostock in der Stadtmitte befinden. In 7 Stadtbereichen gibt es dagegen gar keine Apotheke.

Doch die Stadtbereichsinformation gibt darüber hinaus auch Auskunft über die Entstehung der Stadtbereiche und Gewerbeansiedlungen, die Entwicklung der Bausubstanz sowie das Auftreten von Straftaten.

Carmen Becke, Statistikstelle Rostock
Carmen Becke, Statistikstelle Rostock

Carmen Becke von der kommunalen Statistikstelle im Hauptverwaltungsamt der Hansestadt Rostock verwies noch darauf, dass die statistische Broschüre auch als Pdf-Datei auf einer Daten-CD erhältlich sei. Mit dieser ließe sich vielfach besser arbeiten, meinte sie und erklärte auch, woher all die Informationen überhaupt bezogen werden: Datenquellen für die Publikation seien vor allem die amtliche Statistik in Schwerin und die Register der Stadtverwaltung.

Die Publikation „Statistische Nachrichten: Stadtbereiche 2009“ steht ab sofort allen Interessierten zur Verfügung und kann beim Hauptverwaltungsamt in der Kommunalen Statistikstelle erworben werden.

Schlagwörter: Arbeitsmarkt (3)Bevölkerungsstruktur (12)Statistik (24)Wirtschaft (84)

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