Warnemünder Turmleuchten 2018 unter dem Motto „Ewig“

Neujahr 2018: emotionale Feuerwerk- und Lasershow am Warnemünder Leuchtturm – Gaststar ist Dieter „Quaster“ Hertrampf von den Puhdys mit dem Evergreen-Titel „Alt wie ein Baum“

29. November 2017, von
Polizeirevierleiter Stefan Damrath, Rostock Marketing-Geschäftführer Matthias Fromm, VVW-Geschäftsführerin Andrea Doliwa, Veranstalter Martina Hildebrandt, Klaus Möller und Torsten Sitte, RSAG-Geschäftsführer Jan Bleis und Musiker Ola van Sander stehen hinter Paul II um das Warnemünder Turmleuchten 2018 anzukündigen.
Polizeirevierleiter Stefan Damrath, Rostock Marketing-Geschäftführer Matthias Fromm, VVW-Geschäftsführerin Andrea Doliwa, Veranstalter Martina Hildebrandt, Klaus Möller und Torsten Sitte, RSAG-Geschäftsführer Jan Bleis und Musiker Ola van Sander stehen hinter Paul II um das Warnemünder Turmleuchten 2018 anzukündigen.

„Kein Ort pulsiert mehr in Europa als Warnemünde am 1. Januar.“ Rostock Marketing-Geschäftsführer Matthias Fromm setzt viel Hoffnung in den ersten Eventhöhepunkt des Jahres, das Warnemünder Turmleuchten. „Wir werden wieder tolle Bilder in die Welt transportieren, die auch vieles andere nach sich ziehen.“

Zum 19. Mal wird der Warnemünder Leuchtturm im Mittelpunkt einer Show aus Feuerwerk, Laser und Livemusik stehen, mit der das neue Jahr begrüßt wird. Als Gaststar wird Dieter „Quaster“ Hertrampf von den Puhdys mit dem Evergreen Titel „Alt wie ein Baum“ Teil der Inszenierung sein. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto „Ewig“, kündigt Veranstalterin Martina Hildebrandt von der Hanseatischen Eventagentur an.

Für den Warnemünder Leuchtturmverein ist „Ewig“ ein passender Auftakt zu einem ganz besonderen Jubiläumsjahr. Nicht nur 800 Jahre Rostock, sondern auch 120 Jahre Warnemünder Leuchtturm gibt es im nächsten Jahr zu feiern: keine Ewigkeit, aber doch schon eine ganz schön lange Zeit. „Darauf freue ich mich. Nicht nur ich: Ich denke, es werden wieder 80.000 Leute da sein“, blickt Vereinsvorstand Klaus Möller auch auf eine Herausforderung des gemütlichen Ostseebades.

Diese versuchen die beiden Veranstalter gemeinsam mit der Polizei, Sicherheitskräften, Feuerwehr und den Anbietern des Öffentlichen Nahverkehrs gemeinsam zu wuppen.

„Es ist einer der größten Einsätze im Land“, erklärt der Leiter des Polizeireviers Lichtenhagen Stefan Damrath, der auf die Erfahrungen der letzten Jahre aufbaut. War die Veranstaltung in den Anfangsjahren lediglich durch Sturm bedroht, müssen sich die Veranstalter nun auch mit möglichen Attentaten auseinandersetzen. „Eine Gefährdungsrelevanz ist nicht auszuschließen“, begründet Damrath. Polizeikräfte werden auf der Promenade zwischen Leuchtturm und Hotel Neptun, am Strand, mit einem Hubschrauber und die Wasserschutzpolizei auf dem Alten Strom eingesetzt. Am Bahnhof und auf den Zufahrtsstraßen nach Warnemünde sollen sie den Verkehrsfluss unterstützen. Zwei Hinweise hat Damrath für die Besucher: „Drohnen haben über dem Veranstaltungsgelände nichts zu suchen.“ Auch werde die Polizei rigoros eingreifen, sollte noch Restfeuerwerk abgebrannt werden.

Die Baustelle in der Seestraße wird zum Warnemünder Turmleuchten verschwunden sein.
Die Baustelle in der Seestraße wird zum Warnemünder Turmleuchten verschwunden sein.

Damit auch die An- und Abreise möglichst angenehm für die Besucher verläuft, wird auch der ÖPNV verstärkt. Denn nicht nur Urlauber, auch zahlreiche Rostocker und Besucher aus der Region werden zum „Warnemünder Leuchtturm“ erwartet. Die S-Bahn fährt ab 15 Uhr in doppelter Länge im 7,5-Minuten und erreicht damit ihre Kapazitätsobergrenze, erläutert Andrea Doliwa vom Verkehrsverbund Warnow. Sie empfiehlt das Auto auf den P+R-Parkplätzen am Haltepunkt Lütten Klein und in Lichtenhagen abzustellen. Denn ab 14 Uhr wird der Ortskern von Warnemünde für den individuellen Verkehr gesperrt. Dafür wird der Fähr- und Straßenbahnverkehr verstärkt und es werden zusätzliche Busse auf den Linien 17, 18 und 36 eingesetzt. Für letztere wird eine Fahrbahn der Stadtautobahn reserviert.

Bereits ab 15 Uhr beginnt das Warm-Up-Programm mit Livemusik von den Matrosen in Lederhosen, Ola van Sander und Bad Penny und Mutabor-Drummer Ulf Jacobs.

Um 18 Uhr startet schließlich die Inszenierung. Regisseur Torsten Sitte steckt gerade mitten in der Koordinierung der „fluffigen 30 Minuten“. 300kg Sprengstoff will er während einer Dauer von etwa sechs Titeln in die Luft jagen. Etwa 120.000 Euro müssen für diese Inszenierung, die für die Besucher kostenfrei ist, aufgebracht werden. Neben zahlreichen Sponsoren, unterstützt das Landesmarketing dieses Event mit einer fünfstelligen Summe.

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