Weihnachtsmarkt 2010 in der Nikolaikirche

45 Aussteller bieten ihre Waren an

26. November 2010, von
Weihnachtsmarkt 2010 in der Nikolaikirche
Weihnachtsmarkt 2010 in der Nikolaikirche

Die Nikolaikirche in der östlichen Altstadt ist mehrmals im Jahr das Zentrum der Kunsthandwerker in Rostock. So auch zurzeit, denn zum Weihnachtsmarkt wurden wieder 45 Aussteller gefunden, die ihre Produkte zeigen und natürlich auch verkaufen.

Weihnachtlicher Schmuck auf dem Weihnachtsmarkt
Weihnachtlicher Schmuck auf dem Weihnachtsmarkt

Im ersten Moment nach dem Betreten der Kirche kann man das Gefühl bekommen, dass sich im Vergleich zum Martinsmarkt nicht viel geändert hat. Natürlich, es begrüßen einen keine zwei Gänse mehr an der Tür, aber ansonsten sieht man viele bekannte Gesichter. So war auch Holzbildhauer Horst Domröse dabei und das Cateringteam sorgte wieder gut fürs leibliche Wohl.

Sebastian Bielke mit der Ostpost
Sebastian Bielke mit der Ostpost

Auch schon beim Martinsmarkt vertreten war Sebastian Bielke vom Verein zur Förderung der östlichen Altstadt e. V. An seinem Stand bot er nicht nur Bilder und Bücher an, welche die östliche Altstadt betreffen, sondern vor allem die Zeitung Ostpost. Das großformatige Heft kommt einmal im halben Jahr heraus und liefert die neusten Nachrichten aus dem Stadtteil. Neben Veranstaltungshinweisen gibt es Interviews und auch politisch mischt sich der Verein ein. So konnte mithilfe der etwa 20 Mitglieder ein Brunnen wieder zum Fließen gebracht werden.

Die Zeitung hat eine Auflage von 1500 Exemplaren und kann nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt, sondern auch an 20 Stellen in ganz Rostock gekauft werden, etwa bei Weiland oder Rosenrot in der Langen Straße.

Christian und Kathrin Schumann
Christian und Kathrin Schumann

Warum so häufig bekannte Gesichter auf den Märkten dabei sind, verriet mir Christian Schumann, der mit seiner Frau Kathrin für die Kunsthandwerkermärkte zuständig ist. „Die obersten Kriterien bei der Auswahl sind, dass es schöne und handgefertigte Produkte sind.“ So komme es eben auch dazu, dass Händler häufiger dabei sind. Jedoch ist es Schumann auch wichtig, dass jeder Markt seine ganz eigene Note bekommt, sodass man manchen Handwerkern auch absagen muss, um mal etwas Neues zeigen zu können.

Pro Tag schlendern etwa 1000 Leute durch die Kirche, um das eine oder andere Weihnachtsgeschenk zu finden. „Für einen Handwerksmarkt, der doch recht versteckt liegt, ist das schon eine sehr gute Zahl“, so Schumann.

Der Weihnachtsstern in der Nikolaikirche
Der Weihnachtsstern in der Nikolaikirche

Und bei genauerer Betrachtung fiel auch mir dann das Weihnachtliche auf. So schmückten Tannengrün und ein großer Weihnachtsstern die Kirche. Und auch die Stände haben sich auf das Fest der Liebe eingestellt. So gab es neben den üblichen Produkten wie Marmeladen, Stoffen und Keramik auch viele Weihnachts- und Schneemänner zu sehen. Auch Weihnachtssterne konnte man kaufen oder andere Sachen, die auf die kalte Jahreszeit einstimmen.

Noch bis morgen habt ihr die Möglichkeit, euch selbst davon zu überzeugen, dass eine Kirche von der Atmosphäre her der beste Ort für einen Weihnachtsmarkt ist. Vor allem kann man den Besuch dort ideal mit der offiziellen Eröffnung des großen Weihnachtsmarktes um 15 Uhr am Neuen Markt verbinden.

Schlagwörter: Kunsthandwerk (22)Nikolaikirche (42)Östliche Altstadt (65)Weihnachtsmarkt (66)

Das könnte dich auch interessieren:

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Hiermit stimme ich der Veröffentlichung meines Kommentars sowie der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten incl. meiner IP-Adresse gemäß der Datenschutzerklärung zu.