Baustart an der L22, Höhe Werftdreieck

Vom 30. März bis voraussichtlich Anfang Mai 2026 werden an der L22 auf Höhe Werftdreieck Fernwärme-Hausanschlüsse gebaut. Stadteinwärts steht nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

25. März 2026
Baustart an der L22/Lübecker Straße, Höhe Werftdreieck (Foto: Sascha Schwarzer)
Baustart an der L22/Lübecker Straße, Höhe Werftdreieck (Foto: Sascha Schwarzer)

Die Bauarbeiten an der L22 / Lübecker Str. auf der Höhe Werftdreieck starten ab 9:00 Uhr am 30. März 2026 und dauern voraussichtlich bis Anfang Mai. Die Stadtwerke Rostock AG baut dort Hausanschlüsse für die Fernwärme Versorgung.

Die Leitungen verlegen die Stadtwerke in den Geh- und Radweg, für das sichere Arbeiten ist eine Sperrung von mehreren Spuren notwendig. Deshalb kommt es ab Montag zu Einschränkungen und einer geänderten Verkehrsführung. Die Fahrbahn auf der Lübecker Str. wird auf eine Spur stadteinwärts verengt. Stadtauswärts bleiben für den Verkehr weiterhin zwei Fahrspuren verfügbar.

Für den stadteinwärts fahrenden Verkehr wird eine weiträumige Umfahrung ab dem Kreuz Schutow über die Südstadt oder die Autobahn A20 empfohlen. Stadtauswärts bleibt der Verkehr grundsätzlich aufrechterhalten; das Abbiegen in die Massmannstraße ist jedoch nicht mehr möglich. Eine geeignete Ausweichroute führt über den Kanonsberg sowie den Saarplatz und die Ulmenstraße.

Verschiebungen und Verzögerungen sind witterungsbedingt möglich. Bei der Baumaßnahme stehen die Stadtwerke im ständigen Austausch mit dem Tiefbauamt, um die Einschränkungen für den Verkehr zu minimieren.

Mit den neuen Hausanschlüssen werden mehrere Gebäude ans Fernwärmenetz angeschlossen. Weitere Hausanschlüsse in dem Bereich sind bereits mitgedacht und mit minimalem Aufwand – ohne größere Bauarbeiten – umsetzbar.

Bereits 2022 hat Rostock als eine der ersten Großstädte Deutschlands einen Wärmeplan verabschiedet, um die Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen. Der Ausbau des Fernwärmenetzes spielt dabei eine zentrale Rolle. Der kommunale Wärmeplan hat Gebiete identifiziert, in denen der Ausbau weiter vorangetrieben wird. Die Fernwärmeerzeugung wird dabei schrittweise auf regenerative Energiequellen umgestellt, um den CO2-Ausstoß deutlich zu senken.

Verkehrsteilnehmern werden durch die Beschilderungen über die Umleitungsstrecke informiert. Nach Möglichkeit können öffentliche Verkehrsmittel und das Fahrrad sowie eine Umleitung als Alternative genutzt werden.

Quelle: Stadtwerke Rostock, Foto: Sascha Schwarzer

 

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