Hansa Rostock droht Geisterspiel ohne Fans
Nach den Ereignissen während des Nordderbys zwischen Hansa Rostock und St. Pauli fordert der DFB ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit
1. Dezember 2011, von Marc
Nach den Ereignissen beim Heimspiel des FC Hansa Rostock gegen den FC St. Pauli am 19. November 2011, bei dem u.a. Leuchtraketen in den Gästeblock geschossen wurden, fordert der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in seinem Strafantrag jetzt ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
In dem Strafantrag, der dem Verein heute zugestellt wurde, wird das DFB-Sportgericht aufgefordert, Hansa Rostock mit einem Spiel ohne Zuschauer, einem sogenannten „Geisterspiel“, zu sanktionieren.
Betroffen wäre das Heimspiel, das auf ein rechtskräftiges Urteil folgen würde – möglicherweise bereits das letzte Heimspiel vor der Winterpause gegen Dynamo Dresden. Für den Verein könnte dies Einnahmeverluste von mehr als 250.000 Euro bedeuten.
Vom Vorstand des Vereins wird nun intern geprüft, ob Hansa Rostock dem Strafantrag des Kontrollausschusses zustimmt. Bis Dienstag muss sich der Verein zu dem Strafantrag erklären, anschließend wird das DFB-Sportgericht entscheiden.
Stimmt Hansa dem Strafantrag zu, mündet dieser direkt in einem rechtskräftigen Sportgerichts-Urteil, anderenfalls entscheidet zunächst der Einzelrichter des Sportgerichts.
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