Kormorane auf der Mittelmole in Warnemünde
Im Winter verlassen die schwarzen Wasservögel die zugefrorenen Seen im Binnenland und kommen ans offene Meer nach Warnemünde
11. Februar 2012, von Stefanie
Dass Warnemünde schon längst kein verschlafenes Fischerdorf, sondern ein attraktives Reiseziel für Urlauber geworden ist, hat sich wohl auch bei den Kormoranen herumgesprochen. Warum mühselig mit den Fischern an Teichen und Seen um die Existenzgrundlage Fisch konkurrieren, wenn es hier direkt vom Kutter leckere Fischhappen gibt – mund- oder besser schnabelgerecht zubereitet, versteht sich. So zumindest möchte man derzeit von den schimmernd-schwarzen Wasservögeln denken, die auf einer Eisscholle auf dem Alten Strom an den Fischkuttern vorbei schwimmen und den Fischbrötchenverkauf auf der anderen Seite beobachten.
Jetzt im Winter, da im Binnenland die Wasserflächen zugefroren sind, kommen die Kormorane zahlreich an das offene Meer, um hier nach Nahrung zu tauchen. Ein besonders beliebter Platz ist die Spitze der Mittelmole, wo sie auch von Spaziergängern auf der Westmole gut beobachtet werden können.





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