Joachim Slüter Denkmal
Nanu?
30. September 2009, von EmilyIch mache einen netten Spaziergang durch die Rostocker Altstadt. Dabei schaue ich mir auch St. Petri an, die älteste Rostocker Stadtkirche. Schick schick, die alte Dame. Die Herbstluft riecht gut, frisch, ein bisschen nach Regen, der Wind fährt durchs erste Laub – die Frisur hält. Fast. Durch wirre Haarsträhnen hindurch erblicke ich ein seltsames Gebilde:
Was ist denn ditte? Ich nähere mich vorsichtig, man weiß ja nie. Nach ein paar Schrecksekunden beschließe ich jedoch, dass es wahrscheinlich nicht lebendig ist.
Tatsächlich handelt es sich um ein Denkmal für den Rostocker Reformator Joachim Slüter, der als Priester in der hiesigen St. Petri-Kirche wirkte. Von dort aus brachte er einige Neuerungen. Beliebt bei der Gemeinde machten ihn vor allem seine Predigten in der niederdeutschen Muttersprache. Seine Werke, zum Beispiel ein Gesangbuch, erschienen denn auch auf Niederdeutsch.
Obwohl er seitens der Kirche immer wieder heftig in die Kritik geriet, hielt die Stadt Rostock zu ihm. So starb er trotz aller Morddrohungen eines natürlichen Todes und wurde vor der St. Petri-Kirche beigesetzt.
Na, das ist doch mal interessant, oder?

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