Name für Orang-Utan-Mädchen im Zoo Rostock gesucht
Niah, Wangi, Sari Naru, Pelangi oder Hati – wie soll das am 24. Juli im Rostocker Zoo geborene Orang-Utan-Mädchen heißen? Am 8. September soll Taufe sein.
4. August 2017
Sie ist der kleine Star im Darwineum. Alle Besucher wollen das Baby von Hsiao-Ning und Sabas sehen und die stolze Mutter zeigt ihr Kleines gern. Aber wie soll das am 24. Juli geborene Orang-Utan-Mädchen heißen?
Die Tierpfleger haben sich darüber den Kopf zerbrochen und sich nun auf fünf Vorschläge geeinigt, die der Zoo öffentlich zur Abstimmung stellt. Unter www.zoo-rostock.de/namegesucht kann ab sofort bis Ende August für den Favoriten gevotet werden. Die Taufe findet am 5. Geburtstag des Darwineum, am Freitag, dem 8. September, statt.
Namen mit Wurzeln im Ursprungsland
Alle Namensvorschläge stellen einen Bezug zu einer der bedrohten Herkunftsregionen der Orang-Utans her, zu Indonesien und Malaysia. Der Vorschlag „Niah“ ist nicht nur der Name eines bekannten Nationalparks auf der größten asiatischen Insel Borneo, gleichzeitig Fundort des berühmten „Deep-Skull“-Menschenschädels. Der Sensationsfund von 1958 in den Niah-Höhlen auf der Insel Borneo ist laut Aussagen der Wissenschaftler der älteste Fund eines modernen Menschen auf einer südostasiatischen Insel. Für die Evolutionstheorie spielt der über 40.000 Jahre Schädel eine große Rolle. Wichtig ist der Tierpflege darüber hinaus, dass unter Niah auch „die Fröhliche“ verstanden wird. Ein passender Name für ihren Schützling.
Eine weitere Idee für einen klangvollen Namen für den jüngsten Nachwuchs im Darwineum ist „Wangi“, was in der indonesischen und javanesischen Kultur so viel wie „schöner Duft“ bedeutet. Oder soll die Kleine „Sari Naru“ gerufen werden? In Indonesien versteht man darunter einen „leuchtenden Stern“. Des Weiteren stehen „Pelangi“ für „Regenbogen“ und „Hati“ für „Herz“ aus dem Indonesischen zur Auswahl.
Kuratorin Antje Zimmermann hat ihren Favoriten schon gefunden. „Ich hoffe natürlich, dass sich mein heimlicher Wunschname durchsetzt“, so Antje Zimmermann. „Aber Hauptsache ist, dass es dem Jungtier gut geht. Wir sind mit der Entwicklung und der überaus fürsorglichen Mutter Hsiao-Ning sehr zufrieden.“
Quelle: Zoo Rostock, Foto: Joachim Kloock
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