Rostock Seawolves besiegen Baskets Akademie Weser-Ems mit 66:59 (36:28)

Die Rostock Seawolves sind mit einem Sieg beim amtierenden Meister Baskets Akademie Weser-Ems / Oldenburger TB in die neue Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProB gestartet

27. September 2015
Rostock Seawolves (Sven Hellmann am Korb) besiegen die Baskets Akademie Weser-Ems (Foto: Stefan Junghanns)
Rostock Seawolves (Sven Hellmann am Korb) besiegen die Baskets Akademie Weser-Ems (Foto: Stefan Junghanns)

Die Rostock Seawolves sind erfolgreich in die neue Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB gestartet. Beim amtierenden Meister Baskets Akademie Weser-Ems / Oldenburger TB setzten sich die Wölfe vor 260 Zuschauern mit 66:59 (36:28) durch. Bester Korbjäger der Rostocker war Neuzugang André Murillo mit 20 Punkten und zehn Rebounds. Die Seawolves lagen im ersten Viertel zweistellig zurück, drehten das Spiel aber noch vor der Halbzeit durch einen 16:0-Lauf. Nach dem Seitenwechsel verwalteten die Rostocker den Vorsprung.

Im Auftaktviertel leisteten sich die Seawolves einige technische Fehler und Fouls, so dass die Gastgeber den besseren Start ins Spiel fanden. Rostocks Neuzugang André Murillo agierte unter dem Korb und konnte sich häufig durchsetzen; er erzielte die ersten sieben Punkte für die Seawolves. Oldenburg behielt dennoch die Oberhand und setzte sich nach einem 9:0-Lauf zweistellig (19:9, 9. Min) ab. Eine Auszeit von Coach Sebastian Wild wirkte wie eine Initialzündung, als er an die Moral und die defensive Einstellung des Teams appellierte. Mit einem 13:21-Rückstand aus Sicht der Rostocker ging es ins zweite Viertel.

Der Jagdinstinkt der Wölfe war nun geweckt, das Rudel zeigte sich bissig in der Verteidigung und suchte durch schnelles Spiel wiederholt den Weg zu einfachen Punkten am Brett. Die 30 mitgereisten Seawolves-Fans feuerten ihr Team lautstark von der Tribüne aus an. Rostock spielte sich in einen Rausch: Fünf Punkte von Kapitän Tim Vogt initiierten einen 16:0-Lauf, das Spiel drehte sich innerhalb weniger Minuten. In der 18. Minute gingen die Seawolves nach einem erfolgreichen Dreipunktewurf von Ivo Slavchev erstmals in Führung (31:28). Zur Halbzeit lagen die Gäste von der Ostsee mit 36:28 in Front.

Nach dem Seitenwechsel wuchs der Vorsprung auf bis zu 17 Punkte an (59:42, 31. Min), ehe Oldenburg einen letzten Comeback-Versuch startete. 98 Sekunden vor dem Ende reduzierte Dominic Lockhart per Dreier den Rückstand der Hausherren auf fünf Zähler. Dann vollendete Murillo einen Schnellangriff mit einem Korbleger – die Entscheidung. Die Seawolves feierten einen 66:59-Sieg, bei dem sie die Hoheit an den Brettern hatten (48:35 Rebounds) und den Gegner bei nur 19 Prozent Dreierquote (6/31 3FG) hielten. Vor allem das Oldenburger Trio Chris Gorman (14 Punkte, 0/8 3FG), Dominic Lockhart (7, 1/7) und Jan Niklas Wimberg (3, 1/7) blieb unter seinen Möglichkeiten.

Bei den Seawolves überragte Neuzugang André Murillo mit 20 Punkten und zehn Rebounds. Sven Hellmann (11) punktete ebenfalls zweistellig. Franz Winkler verpasste das Spiel verletzungsbedingt; im Abschlusstraining zerrte er sich die untere Bauchmuskulatur.

Zitat von Coach Sebastian Wild: „Das Team hat zu Beginn nicht ganz zu seinem Spiel gefunden, das hat Oldenburg knallhart ausgenutzt und sich eine recht deutliche Führung erarbeitet. Dann haben wir aber eine gute Moral gezeigt. Die Jungs sind ruhig geblieben und haben weiter an ihre Qualitäten geglaubt. Im zweiten und dritten Viertel konnten wir die Intensität etwas anziehen. Es war gut, dass wir es am Ende nach Hause bringen konnten. Wir sind glücklich, dass wir zum Saisonstart auswärts gewinnen konnten.“

Am 3. Oktober um 19:30 Uhr tragen die Rostock Seawolves ihr erstes Heimspiel in der Stadthalle Rostock aus. Als Gegner reist der Aufsteiger MTV Herzöge Wolfenbüttel an. Karten gibt es auf www.tickets.Seawolves.de oder am Vorverkauf in der Stadthalle Rostock.

Punkteverteilung pro Viertel (OLD-HRO):
21:13, 7:23, 14:21, 17:9

Punkteverteilung der Rostock Seawolves:
Gulley (0), Hellmann (11), Hunter (9), Lange (nicht eingesetzt), Lopez (5), Markert (3), Murillo (20), Owczarek (nicht eingesetzt), Rivers (4), Slavchev (7), Vogt (7), Winkler (nicht eingesetzt)

Quelle: Rostock Seawolves, Foto: Stefan Junghanns

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