Rostock Seawolves unterliegen BAWE/Oldenburger TB mit 74:81 (42:38)

Vor Rekordkulisse in der Stadthalle verpassten die Basketballer der Rostock Seawolves zum Saisonstart ein Erfolgserlebnis und unterlagen der Baskets Akademie Weser-Ems / Oldenburger TB

25. September 2016
Rostock Seawolves unterliegen BAWE/Oldenburger TB: Seawolves-Neuzugang Jarvis Davis zieht zum Korb gegen Oldenburg (Foto: Sylvia Funk)
Rostock Seawolves unterliegen BAWE/Oldenburger TB: Seawolves-Neuzugang Jarvis Davis zieht zum Korb gegen Oldenburg (Foto: Sylvia Funk)

Die Rostock Seawolves verpassten zum Ospa-Saisonstart ein Erfolgserlebnis vor der Rekordkulisse von 2.650 Zuschauern in der Stadthalle Rostock. Mit 74:81 (42:38) unterlagen die Wölfe der Baskets Akademie Weser-Ems / Oldenburger TB. Bester Korbjäger der Seawolves war André Murillo mit 24 Punkten und neun Rebounds. Neuzugang Jarvis Davis und Franz Winkler erzielten jeweils zwölf Zähler. Bei den Gästen punkteten vier Spieler zweistellig, darunter Philip Zwiener mit 17 Punkten.

Die Gastgeber starteten nervös in die Partie. Jarvis Davis nahm den ersten Wurf und verfehlte das Ziel. Die Oldenburger sorgten mit zwei erfolgreichen Dreipunktewürfen für schnelle Zähler auf der Anzeigetafel. Auf Seawolves-Seite hielt André Murillo mit sechs Zählern in Korbnähe dagegen. Die Wölfe zeigten im ersten Durchgang einige technische Fehler und Schwächen im Abschluss. Die Gäste aus Niedersachsen hingegen spielten frei auf und gingen mit einer knappen Führung (20:23) in die Pause.

Im zweiten Abschnitt setzten sich die Gäste auf acht Zähler ab (20:28, 11. Min), ehe die Seawolves in einer Auszeit ihren Jagdinstinkt schärfen mussten. Coach Wild fand die richtigen Worte und die Wölfe legten einen 20:6-Laufs aufs Parkett zur 40:34-Führung (19. Min). Maßgeblichen Anteil am Punktelauf hatten die Distanzschützen Franz Winkler und Luka Buntić, die in der ersten Hälfte fünf von acht Dreiern verwandelten. Zur Halbzeit stand es 42:38 für die Seawolves.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung aus und schienen auf die Siegerstraße abzubiegen. In der 28. Minute sprangen die Fans von ihren Sitzen und feierten das Highlight der Partie: Daniel Lopez warf den Ball über das Feld in Richtung Korb, Mario Moody hob vom Zonenrand ab und wuchtete den Ball in den Korb. Dieser Alley-Oop-Dunk sorgte für das 59:50 der Hausherren. Anschließend setzten sie sich sogar zweistellig ab (61:50, 29. Min). Doch dieses Polster hatte nicht lange Bestand, da die Gäste in der Defensive umstellten und den Rostockern den Weg zum Korb erschwerten. In der 34. Minute war es der ehemalige Nationalspieler Philip Zwiener bei den Oldenburgern., der den 66:66-Ausgleich herstellte. Kurz darauf gingen die Gäste wieder in Führung (70:74, 36. Min). In der spannenden Schlussphase zitterte den Wölfen das Händchen, insgesamt erzielten sie nur acht Punkte in den letzten zehn Minuten, während die Korbjäger von der Nordsee den Vorsprung verwalteten und clever zu Ende spielten.

„Es war sicherlich nicht der Start, den wir uns erhofft und vorgestellt haben. Gerade im letzten Viertel war es offensiv ein Offenbarungseid. Wenn man mit einer Neunpunkteführung ins Schlussviertel geht, hat man das Spiel natürlich nicht gewonnen, aber muss es dann routinierter und strukturierter spielen, um den Gegner länger auf Distanz zu halten. Wir haben den Oldenburgern einfache Möglichkeiten gegeben, die sie genutzt haben, um die Führung schnell einzuschmelzen“, sagte Coach Sebastian Wild nach dem Spiel.

Am 2. Oktober spielen die Seawolves auswärts um 19:00 Uhr beim SC Rist Wedel. Das nächste Heimspiel in der Stadthalle Rostock steht am Freitag, den 7. Oktober, um 18:00 Uhr auf dem Programm. Dann ist Aufsteiger LOK Bernau zu Gast. Karten gibt es auf http://tickets.Seawolves.de und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Viertelstände (HRO-OLD):
20:23, 22:15, 24:19: 8:24

Punkteverteilung der Rostock Seawolves:
Buntić (8), Davis (2), Hellmann (0), Lange (0), Lopez (8), Moody (4), Murillo (24), Rivers (6), Slavchev (0), Vogt (0), Winkler (12)

Quelle: Rostock Seawolves, Foto: Sylvia Funk

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