Benefizkonzert der Universität Rostock in der Nikolaikirche

Freies Studenten Orchester Rostock und Chor Celebrate spielten 3.700 Euro für den Hospizdienst der Caritas ein

7. Februar 2012
F.S.O.R. beim Benefizkonzert der Uni Rostock in der Nikolaikirche
F.S.O.R. beim Benefizkonzert der Uni Rostock in der Nikolaikirche

Auch das dritte Benefizkonzert der Universität Rostock mit dem Freien Studenten Orchester Rostock (F.S.O.R.) und dem Chor Celebrate war eine Sternstunde der Hilfsbereitschaft. 3.729,80 Euro konnte die Caritas Rostock für ihren Kinder- und ambulanten Hospizdienst in Empfang nehmen. Erstmals gingen auch schon vor dem Konzert Spenden ein, so von Mercedes-Benz Rostock und eine größere Privatspende.

Mit Kompositionen von Modest Mussorgski, Franz von Suppè und Peter Tschaikowski und Popklassikern wie Eleanore Rigby (Beatles) oder Don’t pay the ferryman (Chris de Burgh) trafen das Freie Studentenorchester und Celebrate bei den etwa 550 Gästen in der Rostocker Nikolaikirche voll ins Schwarze. Rektor Prof. Dr. Wolfgang Schareck dankte allen Beteiligten: „Wir haben gemeinsam etwas geschaffen, was Kunstgenuss und Hilfe für Bedürftige auf ganz wunderbare Weise vereint. Jedes Jahr ein Benefizkonzert zu veranstalten, ist unser erklärtes Ziel.“ Besonderer Dank gebührt in diesem Jahr der OSPA und Rostock Port, deren großzügige Unterstützung das Konzert erst möglich gemacht hat.

Celebrate beim Benefizkonzert der Uni Rostock in der Nikolaikirche
Celebrate beim Benefizkonzert der Uni Rostock in der Nikolaikirche

Wie in jedem Jahr fließt der gesamte Erlös des Konzertes an ein gemeinnütziges Projekt, das wir mit der Caritas Rostock, die uns seit dem ersten Benefizkonzert unterstützt, ausgewählt haben. In diesem Jahr gehen die Spenden an den ambulanten Hospiz- und Kinderhospizdienst, den die Caritas in ökumenischer Trägerschaft mit der Diakonie seit 2007 in Rostock betreibt.

Dieser Dienst kümmert sich um die Begleitung schwer kranker Erwachsener, Kinder sowie deren Angehörigen. „Die Arbeit lebt durch das unermüdliche Engagement von derzeit etwa 70 ehrenamtlich Tätigen, welche eigens für die Begleitung Sterbender ausgebildet werden“, erklärte Caritas-Geschäftsführer Bernhard Peitz. Hospizarbeit möchte Weg und Brücke zwischen der Gesellschaft und schwerstkranken, sterbenden Menschen sein. „Ziel ist es, die Tabuthemen Sterben und Tod in unsere Mitte zu holen und eine Auseinandersetzung auf vielen verschiedenen Ebenen für alle Menschen zu ermöglichen“, so Peitz.

2010 gingen die Spenden an die Erdbebenopfer in Haiti und 2011 an das Pflege-Familien-Zentrum der Caritas. Insgesamt wurden durch die bisherigen Benefizkonzerte Spenden in Höhe von ca. 9.000 Euro möglich gemacht.

Quelle: Uni Rostock, Fotos: Edeltraut Altrichter, IT- und Medienzentrum

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