Campustag 2012 an der Universität Rostock

5000 Studierende informieren sich vor dem Semesterstart auf dem Ulmencampus

10. Oktober 2012, von
Campustag 2012 auf dem Campus Ulmenstraße
Campustag 2012 auf dem Campus Ulmenstraße

Viele neue Gesichter in der Hansestadt, vollere Straßenbahnen und längere Mensaschlangen sind deutliche Zeichen für den anstehenden Start ins neue Semester an der Universität Rostock. 3300 Studienanfänger für das kommende Wintersemester verzeichnet die Hochschule bisher. Viele von ihnen nutzten gestern die Chance, sich auf dem Campustag des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) über verschiedene Angebote zu informieren und noch ein paar Fragen vor dem Semesterstart zu stellen.

Organisation AIESEC informiert über Auslandsaufenthalte
Organisation AIESEC informiert über Auslandsaufenthalte

Insgesamt 140 Aussteller präsentierten sich den Interessierten auf dem Campus in der Ulmenstraße. Darunter waren viele universitäre Einrichtungen, wie zum Beispiel der Hochschulsport oder das Studentenwerk, aber auch Institutionen aus dem städtischen Leben. Clubs lockten mit Spielen und Preisen, Wohnungsgesellschaften gaben Tipps, wie man jetzt noch an eine Wohnung kommt und Sportvereine informierten über ihr Angebot.

5000 Studierende informieren sich vor dem Semesterstart beim Campustag
5000 Studierende informieren sich vor dem Semesterstart beim Campustag

Für die neuen Studenten waren aber natürlich die Fachschaften die Anlaufstelle Nummer eins. Denn bevor in der nächsten Woche der Vorlesungsalltag beginnt, gab es gestern noch viele Probleme zu lösen. So funktionierten einige Onlineeinschreibungen nicht richtig und oft war alles noch so neu und unbekannt, dass der wichtige Stundenplanbau nicht klappen wollte. Ein besonderes Problem schilderte Kerstin Baier vom IT und Medienzentrum der Uni: „Etwa fünf Prozent aller Studierenden haben auch schon ihr Benutzerpasswort vergessen, sodass wir damit auch schon einiges zu tun hatten.“

Auch der Rektor der Universität, Professor Dr. Wolfgang Schareck, begrüßte die Neuanfänger im Audimax. Er betonte noch einmal den Vorteil der Stadt: „Sie werden bald merken, dass Rostock die meisten Samstage des Landes hat.“ Außerdem regte er die jungen Männer und Frauen dazu an, ihr Studium zu genießen, aber sich auch gesellschaftlich zu engagieren.

Für sie beginnt in der nächsten Woche das Studium: Dana, Anne, Nell, Marie und Anna
Für sie beginnt in der nächsten Woche das Studium: Dana, Anne, Nell, Marie und Anna

Unter den insgesamt 5000 Besuchern waren auch Dana, Anne, Nell und Marie. Die vier Lehramtsstudentinnen sind alle im Erstfach Musik an der HMT eingetragen und haben sich bei der Erstsemesterfahrt nach Ribnitz-Damgarten kennengelernt, wo sie auch schon die ersten Aufgaben zu erledigen hatten. Gemeinsam mit Freundin Anna, die künftig Sozialwissenschaft und Mathe studiert, hatten sie viel Spaß beim Campustag. „Es ist wirklich viel los und alles ist richtig gut gemacht“, sagte Dana.

Doch auch die fünf Freundinnen mussten sich noch mit einigen Problemen rumschlagen. „Die Kommunikation zwischen Uni und HMT scheint gar nicht zu klappen, da sich viele Kurse überschneiden“, beklagte Nell. Anna suchte bei ihrer Fachschaft nach Hilfe beim Studienplanbau, fand dort aber nur einen Hinweis auf eine andere Veranstaltung vor: „Wenn man neu ist, fehlt einem einfach noch ein bisschen der Durchblick.“

Veranstaltungsreferentin Caro Heinzel stellt das Grüne Ungeheuer vor
Veranstaltungsreferentin Caro Heinzel stellt das Grüne Ungeheuer vor

Obwohl vielleicht nicht jedes einzelne Problem gelöst werden konnte, war der Campustag doch ein voller Erfolg. Besonders beliebt waren die etwa 4000 Begrüßungsbeutel und Tüten, die der AStA und die 50 Helfer verteilt haben. Darin fanden sich Postkarten, ein Sattelbezug und das Anfang Terrible, ein Buch mit vielen nützlichen Hinweisen für Studienanfänger in Rostock.

„Besonders die Beutel wurden uns förmlich aus der Hand gerissen“, erzählt Veranstaltungsreferentin Caro Heinzel vom AStA. Auf dem Stoffbeutel prangt groß das neue Maskottchen der Studierendenschaft, das Grüne Ungeheuer. „Wir kamen auf die Idee, weil das Unigebäude in der Parkstraße diesen Spitznamen trägt.“ Zu den insgesamt etwa 15.000 Studenten gesellen sich also auch noch über 1000 Kuschelmonster, die fortan in den Seminarräumen und Hörsälen der Hansestadt Platz nehmen.

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