Zoo Rostock: Eisbärenjunge Fiete kann jetzt tief abtauchen

Eisbär Fiete ist heute mit seiner Mutter Vilma auf die größere Anlage auf der historischen Bärenburg im Rostocker Zoo umgezogen und erobert sein neues Revier

19. Juni 2015
Eisbär Fiete mit Mutter Vilma auf der historischen Bärenburg im Rostocker Zoo (Foto: Joachim Kloock)
Eisbär Fiete mit Mutter Vilma auf der historischen Bärenburg im Rostocker Zoo (Foto: Joachim Kloock)

Zoo-Liebling Fiete ist heute mit seiner Mutter Vilma auf die größere Anlage auf der historischen Bärenburg umgezogen. In dem großen Becken kann der sechs Monate alte Sohn von Vilma und Lars nun ausgiebig tauchen und tiefe Sprünge wagen.

Aus Sicherheitsgründen musste der kleine Halbbruder vom legendären Berliner Knut die ersten Lebensmonate auf der Mutter-Kind-Anlage verbringen und zunächst das Schwimmen, Klettern und Orientieren erlernen. Inzwischen ist Vilmas Sohn kräftig und bewegt sich sicher im Gelände und im kühlen Nass. In seinem neuen Revier hat er mehr Platz zum Planschen und Toben und auch die Besucher können ihn dort besser beobachten. Dort wird das Mutter-Sohn-Gespann bis zum Neubau des Polarium, der neuen Heimstätte der Rostocker Eisbären und Pinguine, bleiben, während „Oma“ Vienna auf die Mutter-Kind-Anlage wechselte.

Am liebsten Hering und Makrele

Fiete wiegt inzwischen nach Schätzungen seiner Tierpfleger rund 40 kg und frisst alles, was auch seine Mutter bekommt. Er liebt aber besonders seinen Fisch, vorzugsweise Hering und Makrele. Immer seltener sieht man ihn beim Trinken bei seiner Mutter, höchstens noch ein- bis zweimal täglich. „Fiete hat sich mittlerweile zu einem sehr selbstbewussten Bärenkind entwickelt, der jeden Tag Neues lernt und mit viel Entdeckergeist immer aufgeweckter wird“, sagte Kuratorin Antje Zimmermann.

Er zeigt von Tag zu Tag mehr seinen Bären-Charakter, der in ihm steckt. Fiete verfügt inzwischen auch über eine ungeheure Kraft und von Streicheleinheiten nehmen die Tierpfleger lieber Abstand. Suchte der „Kleine“ anfänglich regelrecht den Kontakt zu seinen Stammtierpflegern, nabelt er sich nun immer mehr ab und „schnaubt“ sie auch schon mal richtig an. Das hat er sich bei Mutter Vilma abgeschaut, die sich ebenfalls manchmal „anschleicht“, um dann zum „Scheinangriff“ anzusetzen. Die Tierpfleger sind sehr stolz auf ihren Schützling und finden ihn richtig „cool“.

Zoo Rostock: Eisbärenjunge Fiete kann jetzt tief abtauchen (Foto: Joachim Kloock)
Zoo Rostock: Eisbärenjunge Fiete kann jetzt tief abtauchen (Foto: Joachim Kloock)

Fietes Element ist das Wasser. In der größeren Anlage steht ihm ein tiefes Becken zur Verfügung, ideal für mutige Sprünge und den Ausbau seiner Tauchqualitäten. „Fiete ist nach wie vor sehr verspielt. Die große Anlage bietet dafür viel Raum und diverse Möglichkeiten, auch zusammen mit seiner Mutter.

Bei seiner ersten Entdeckungstour ist Fiete stundenlang durch die Anlage gelaufen und hat alles erkundet, ausprobiert und angeknabbert“, so Antje Zimmermann. In der Mittagszeit fällt jedoch wie bei allen Babys ein Mittagschläfchen an, bei dem Fiete manchmal aber schon wie ein Großer herzhaft „schnarcht“. Fiete ist jeden Tag ab 9.00 Uhr in seinem neuen Revier zu sehen, wobei er sich wie alle Eisbären auch jederzeit hinter die Kulissen zurückziehen kann.

Zoo-Fotowettbewerb 2015 – Die besten Fotos von Fiete & Co. – Jungtiere im Zoo

Auf der Suche nach dem Foto des Jahres 2015 sind alle (Hobby-)Fotografen aufgerufen, bis Ende des Jahres ihr schönstes Bild aus dem Zoo Rostock einzureichen. Beim diesjährigen Fotowettbewerb dreht sich alles rund um den Eisbärenjungen Fiete und die anderen Jungtiere im Zoo Rostock.

Die Fotografien können digital in hoher Auflösung bis zum 31. Dezember 2015 an presse@zoo-rostock.de gesendet werden. Anfang 2016 wird eine Fachjury tagen, um das beste Foto auszuwählen, welches dann im Zoo ausgestellt wird.

Quelle: Zoo Rostock, Fotos: Joachim Kloock

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