Exhibitionist in Dierkow gesehen - Polizei sucht Zeugen

Mehrfach wurde gestern ein Exhibitionist in Rostock-Dierkow gesehen – die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung der Straftat

31. März 2014
Exhibitionist in Dierkow gesehen - Polizei sucht Zeugen
Exhibitionist in Dierkow gesehen - Polizei sucht Zeugen

Am Abend des 30.03.2014 gegen 19:00 Uhr erhielten Beamte des Polizeireviers Dierkow den Hinweis, dass sich auf dem Lärmschutzwall bei der Skaterbahn in der Dierkower Allee in 18146 Rostock ein Exhibitionist befinden soll. Zwei Mädchen im Alter von 15 und 13 Jahren, die sich gegen 18:00 Uhr auf der Skaterbahn aufhielten, sagten gegenüber der Polizei aus, der Mann habe völlig unbekleidet hinter einem Baum gestanden und sexuelle Handlungen an sich vorgenommen. Als sie zu ihm hinsahen, habe er sich geduckt, um nicht erkannt zu werden. Beide Mädchen verließen daraufhin sofort die Skaterbahn und gingen nach Hause. Dort informierte eines der Mädchen seine Mutter, die umgehend mit der Polizei Kontakt aufnahm.

Unverzüglich brachte die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Rostock den Kriminaldauerdienst sowie einen Fährtenhund zum Einsatz.Trotz umfangreicher Maßnahmen konnte keine verdächtige Person im Umkreis der Skaterbahn festgestellt werden.

Am gleichen Abend gegen 23:14 Uhr teilten zwei junge Männer im Alter von 20 und 23 Jahren der Polizei mit, dass sie ebenfalls eine unbekleidete männliche Person in der Dierkower Allee, 18146 Rostock, dieses Mal in der Nähe der Shell-Tankstelle gesehen haben wollen. Trotz sofort eingeleiteter aufwändiger Suchmaßnahmen mit diversen Streifenwagen, Diensthunden und dem Polizeihubschrauber konnte auch hier keine Person festgestellt werden.

Die Kriminalpolizei ermittelt weiter. Zur Aufklärung der Straftat bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe:

Wer hat am Sonntag, den 30.03.2014 zwischen 18 Uhr und 23:30 Uhr im Umkreis der Dierkower Allee, beim Skaterpark oder in der Nähe der Shell-Tankstelle einen unbekleideten Mann gesehen. Er soll zwischen 30 und 35 Jahren alt sein, ca. 180-190 cm groß und dunkle kurze Haare haben. Wer Hinweise zur Aufklärung des Sachverhalts geben kann, wird gebeten, sich bei der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Rostock unter der Telefonnummer 038208/888 2222, per Email unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock

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2 Kommentare

  • Maria müller sagt:

    Wie lächerlich ist doch diese Welt…
    Da zieht sich ein Mann nackt aus und schon versucht die Staatsmacht mit Hunden und Hubschraubern den Mann um des bestrafen ist Geil willens zu jagen!

    Diesen Staat sollte man wegen Steuergeldverschwendung und Gefährdung von harmlosen Spinnern verklagen…

    Weiterhin ist die rechtliche Situation strafbaren Exhibitionismus begannen zu haben alles andere als erwiesen, denn der Nackte hat sich hinter einem Baum versteckt. Somit erfüllte er gar nicht die strafbaren Kriterien.
    Weiterhin ist nackt rumlaufen max. eine Ordnungswidrigkeit nach § 118!

  • alfred esser sagt:

    Oh je, so ein zeigefreudiger Mann hat es nicht leicht, da einige Frauen sein Exponat als ekelhaft, widerlich oder gefährlich ansehen. Wenn er nochmals auf die Welt kommen sollte, empfehle ich ihn möglichst als weibliche Person (aber nur in unserer Kultur) denn dann könnte er sich als Frau nach Herzenslust den Männern schamlos zeigen. Warum, weil Männer in so einem Fall (in der Regel) sich nicht als Opfer sehen sondern im Gegenteil – so eine Darbietung genießen sie und fühlen sich auch noch geschmeichelt. Ja ja., der kleine Unterschied und seine großen Folgen.
    Sicherlich muss so eine schamlose Zurschaustellung nicht akzeptiert werden – doch oftmals erstatten Frauen nur deswegen Anzeige weil sie die Vorstellung haben der Exhibitionist könnte ja schlimmeres tun als sich nur “Zeigen” und die Justiz bestraft daher entsprechend hart oder ist mit der Problematik überfordert – einer gewissen Hilflosigkeit ausgesetzt. Würde man die Frauen oder die Bevölkerung objektiv und sachlich über die sexuelle Lust/ Sucht am Zeigen aufklären könnten Polizei und Justiz erheblich entlastet werden. Alfred Esser

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