FC Hansa Rostock bei Eintracht Frankfurt zu Gast

Aufsteiger Hansa Rostock tritt beim Absteiger Eintracht Frankfurt an

16. September 2011, von
Hansa-Trainer Peter Vollmann
Hansa-Trainer Peter Vollmann

„Wir spielen um die Punkte und wir werden versuchen, alle zu holen.“ Mit einem Unentschieden möchte sich Hansa-Trainer Peter Vollmann heute Abend in der Mainmetropole nicht zufriedengeben.

Dabei könnten die Voraussetzungen der beiden Mannschaften unterschiedlicher kaum sein. Erstligaabsteiger Eintracht Frankfurt hat den sofortigen Wiederaufstieg im Blick, in dieser Saison noch kein Spiel verloren und immerhin 13 Punkte auf dem Konto stehen. Hansa Rostock ist auch nach dem siebten Spieltag sieglos, konnte bisher nur drei Tore erzielen und steht mit mageren fünf Punkten auf dem 15. Tabellenplatz.

Auch was die Etats angeht, liegen Welten zwischen Hansa Rostock und Eintracht Frankfurt. Kurz vor Transferschluss konnten die Hessen ihren Kader mit Rob Friend und Mohamadou Idrissou noch um zwei hochkarätige Angriffsspieler erweitern.

„Es wird sowieso ein schwerer Ritt nach Frankfurt“, stellt Vollmann klar, wer der klare Favorit ist. „Trotzdem ist es so, dass auch wir unsere Chancen haben“, gibt sich der Hansa-Coach optimistisch, dass die Partie durchaus anders enden kann, als alle erwarten. Mit im Bus nach Frankfurt sind die „130 Prozent, die wir in so einem Spiel brauchen, um ein außergewöhnliches Ergebnis zustande zu bekommen.“ 130 Prozent Aggressivität, Zweikampfstärke, Zusammenspiel und Geschlossenheit.

Problemkind bleibt mit drei erzielten Toren in sieben Begegnungen die Offensive. „Wir haben nicht erwartet, dass unsere drei offensiven Mittelfeldspieler, die letzte Saison 20 Tore oder mehr gemacht haben, im Moment überhaupt nicht zünden. Dass jetzt ein Marek Mintal verletzt ist, haben wir natürlich auch nicht erwartet“, beschreibt Vollmann die aktuellen Probleme der Mannschaft. „Wir haben Vertrauen in uns selber, dass wir die Kurve bekommen“, gibt sich der Hansa-Coach dennoch gelassen, dass seine Spieler das Toreschießen nicht völlig verlernt haben.

Dominic Peitz
Dominic Peitz

Vor dem gegnerischen Kasten helfen soll Neuzugang Dominic Peitz, auch wenn er nicht Torjäger zu Hansa gekommen ist. „Mein Job ist ja erstmal, Tore zu verhindern und mannschaftlich dagegen zu halten“, stellt Peitz klar, der in 79 Zweitligaspielen acht Treffer erzielen konnte.

„In Standardsituationen oder sonstigen Überraschungsmomenten“ sieht der 26-Jährige für sich selbst Chancen, Tore zu erzielen. „Prinzipiell haben wir da aber Spieler, die das sehr, sehr gut beherrschen und wenn ich die in Szene setze, dann haben wir das mannschaftliche Ziel erreicht.“

Um 18 Uhr wird die Partie heute Abend angepfiffen, zwischen 35.000 und 38.000 Fans werden dazu in der Commerzbank-Arena erwartet. Von Nervosität ist bei Peitz nichts zu spüren. „Jeder Fußballer wünscht sich, vor so einer tollen großen Kulisse Fußball zu spielen“, freut sich der Sechser auf seinen ersten Auswärtseinsatz für Hansa Rostock.

Bericht vom Spiel Hansa Rostock gegen Eintracht Frankfurt

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